Urbane Resilienz: Ergebnisse einer Photovoice-Studie in einem mittelstädtischen Stadtteil
摘要
Der Beitrag beleuchtet den persönlichen und gemeinschaftlichen Umgang mit Krisen innerhalb eines Stadtteils und legt dabei besonderen Fokus auf das Konzept der Resilienz. Untersucht wird, welche Organisationen, Strukturen, Instrumente und Prozesse zur Vorsorge von und zur Reaktion auf Krisensituationen unterstützend oder auch hemmend wirken. Dabei wird ein breites Verständnis von gesellschaftlichen, gesundheitlichen und umweltbedingten Krisen angelegt und das Augenmerk auf vulnerable Personen(-gruppen) gelegt, weil ihnen z. B. finanzielle Mittel, sprachliches Verständnis oder (Kontext-)Informationen fehlen und so Vorsorgemaßnahmen erschwert sind. Im Kern werden erste Ergebnisse einer Photovoice-Studie in einem Stadtteil einer baden-württembergischen Mittelstadt vorgestellt, die zwei Forschungsfragen analysiert: In der Photovoice-Studie geben Bürger*innen in mehreren Workshops anhand von selbst erstellten Fotos einen Einblick in ihr Stadtteil und sprechen über die Wahrnehmung von und den Umgang mit gesellschaftlichen Krisen. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund diskutiert, was ein Stadtteil und die relevanten Akteur*innen daraus zur Verbesserung der Resilienz lernen können.