Der Mensch ist immer Teil einer oder mehrerer Gruppen und kann sich selbst als Teil eines gesellschaftlichen Ganzen empfinden. Daraus entstehen Normen und Emotionen, die sein soziales Verhalten beeinflussen, und Strukturen und Prozesse, in denen dieses Handeln abläuft. Es geht um das Forschungsfeld der Soziologie, von der sich die Identitätsökonomik inspirieren lässt. Entstanden ist ein eigenes Menschenbild, der Homo socialis. Dieses Wesen handelt annahmegemäß rational, während es zugleich seine soziale Einbettung berücksichtigt. In diesem Kapitel geht es um die zweite Stufe der Analyse menschlichen Entscheidens, die wir in Kap.  5 mit einer weiteren Stufe abschließen.

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Identitätsökonomik: Wenn der Mensch zusätzlich das Miteinander braucht

  • Bettina Burger-Menzel

摘要

Der Mensch ist immer Teil einer oder mehrerer Gruppen und kann sich selbst als Teil eines gesellschaftlichen Ganzen empfinden. Daraus entstehen Normen und Emotionen, die sein soziales Verhalten beeinflussen, und Strukturen und Prozesse, in denen dieses Handeln abläuft. Es geht um das Forschungsfeld der Soziologie, von der sich die Identitätsökonomik inspirieren lässt. Entstanden ist ein eigenes Menschenbild, der Homo socialis. Dieses Wesen handelt annahmegemäß rational, während es zugleich seine soziale Einbettung berücksichtigt. In diesem Kapitel geht es um die zweite Stufe der Analyse menschlichen Entscheidens, die wir in Kap.  5 mit einer weiteren Stufe abschließen.