Emil Lederer, der am 22. Juli 1882 in Pilsen, der zweitgrößten Stadt Böhmens, als zweiter Sohn Sofie und Philipp Lederers, eines Kaufmanns, geboren wurde, starb am 29. Mai 1939 als Emigrant in New York. Der Weg von dort nach hier führte über Wien, Heidelberg, Tokio und Berlin. Im Folgenden soll die Denkbewegung Lederers, der als langjähriger Redakteur bzw. Herausgeber des Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, als Direktor des Heidelberger Instituts für Sozial- und Staatswissenschaften, als Inhaber des Berliner Lehrstuhls für Nationalökonomie und Finanzwirtschaft und als Gründungsdekan der ‚University in Exile‘ an der New Yorker New School for Social Research einer der maßgeblichen Sozialwissenschaftler seiner Zeit war, in ihren wichtigsten Elementen dargestellt werden.

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Emil Lederers politische Kultursoziologie

  • Peter Gostmann

摘要

Emil Lederer, der am 22. Juli 1882 in Pilsen, der zweitgrößten Stadt Böhmens, als zweiter Sohn Sofie und Philipp Lederers, eines Kaufmanns, geboren wurde, starb am 29. Mai 1939 als Emigrant in New York. Der Weg von dort nach hier führte über Wien, Heidelberg, Tokio und Berlin. Im Folgenden soll die Denkbewegung Lederers, der als langjähriger Redakteur bzw. Herausgeber des Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, als Direktor des Heidelberger Instituts für Sozial- und Staatswissenschaften, als Inhaber des Berliner Lehrstuhls für Nationalökonomie und Finanzwirtschaft und als Gründungsdekan der ‚University in Exile‘ an der New Yorker New School for Social Research einer der maßgeblichen Sozialwissenschaftler seiner Zeit war, in ihren wichtigsten Elementen dargestellt werden.