Das Interesse am Thema Bildung ist sowohl im öffentlichen als auch in politischen und wissenschaftlichen Diskursen seit geraumer Zeit ungebrochen. Dabei wird der Begriff in vielfältiger Weise verwendet, sodass nicht immer klar zu sein scheint, was mit Bildung gemeint ist, wenn von Bildung die Rede ist. Auch in der Sozialen Arbeit hat sich der Diskurs um Bildung seit den 2000er Jahren intensiviert und unterschiedliche Facetten des Begriffs hervorgebracht. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Ideen und Konzepte darin zu finden sind und wie sich diese auf die akademische Ausbildung Sozialer Arbeit beziehen lassen. Der diskursanalytische Blick gilt ausgewählten Fachzeitschriften in Österreich. Dabei zeigt sich, dass der Bildungsbegriff, obwohl z. T. differierend konturiert, im Wesentlichen auf bildungstheoretischen und professionsethischen Grundlagen beruht. Eine Leerstelle bleibt dabei der (Aus-)Bildungs-Auftrag im Studium Sozialer Arbeit. Der Anspruch des Beitrags ist es, durch das Zusammentragen der Befunde und auf dieser Basis formulierte Anfragen einen Anstoß für die Weiterentwicklung des Diskurses zu geben.

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Bildung im Diskurs der Sozialen Arbeit – Befunde und Leerstellen

  • Marina Tomic Hensel

摘要

Das Interesse am Thema Bildung ist sowohl im öffentlichen als auch in politischen und wissenschaftlichen Diskursen seit geraumer Zeit ungebrochen. Dabei wird der Begriff in vielfältiger Weise verwendet, sodass nicht immer klar zu sein scheint, was mit Bildung gemeint ist, wenn von Bildung die Rede ist. Auch in der Sozialen Arbeit hat sich der Diskurs um Bildung seit den 2000er Jahren intensiviert und unterschiedliche Facetten des Begriffs hervorgebracht. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Ideen und Konzepte darin zu finden sind und wie sich diese auf die akademische Ausbildung Sozialer Arbeit beziehen lassen. Der diskursanalytische Blick gilt ausgewählten Fachzeitschriften in Österreich. Dabei zeigt sich, dass der Bildungsbegriff, obwohl z. T. differierend konturiert, im Wesentlichen auf bildungstheoretischen und professionsethischen Grundlagen beruht. Eine Leerstelle bleibt dabei der (Aus-)Bildungs-Auftrag im Studium Sozialer Arbeit. Der Anspruch des Beitrags ist es, durch das Zusammentragen der Befunde und auf dieser Basis formulierte Anfragen einen Anstoß für die Weiterentwicklung des Diskurses zu geben.