In diesem Kapitel steht die Bezugnahme der Ergebnisse aus den vorhergehenden Kapiteln im Zentrum. Dies sind die Ergebnisse zu den erzieherischen Praxen in pädagogischen Inszenierungen (vgl. Kapitel Pädagogische Inszenierungen) und die Ergebnisse zu den Erfahrungen, die sich in verkörperten Praxen von Kindern zeigen (vgl. Kapitel Aisthetische Erfahrungen). Zur Korrelation werden drei Variationen eingesetzt. In der ersten Korrelation werden einfache Häufigkeiten in Beziehung zueinander gesetzt. Annahmen zu den Effekten erzieherischer Praxen zur pädagogischen Inszenierung auf eine Ermöglichung von aisthetischen Erfahrungen von Kindern werden überprüft. Rückschlüsse auf die gesamte Stichprobe (N = 87) werden gezogen und reflektiert. In der zweiten Korrelation werden die Ergebnisse zu den pädagogischen Inszenierungen auf die, drei im zusammenfassenden Ausblick (vgl. Abschn. 8.4) entwickelten dynamisch variierenden Gefüge des Erfahrens von Kindern, insbesondere der aisthetischen Erfahrung bezogen. In der dritten Korrelation werden die von den Fachkräften erzieherisch, inszenierten Modifikationen mit den Antworten der Kinder, die sich als bildenden Praxen zeigen können qualitativ in Beziehung gesetzt. Anschließend wird ein Ausblick auf mögliche Konsequenzen erzieherischer Praxen in pädagogischen Inszenierungen auf bildende Praxen von Kindern im Aisthetischen unter Bedingungen von Kontingenz und Unsicherheit gegeben. Die vier zuvor identifizierten praxisrelevanten Felder „Bekanntes anders kennenlernen“ (1), „Unbekanntes kennenlernen“ (2), „Bewegungsabläufe wiederholend kennenlernen“ (2) und „Handwerkliche Fertigkeiten; Präzision und Konvention von der Fachkraft lernen“ (4) werden reflektiert. Dies erfolgt im Hinblick auf eine Ermöglichung von suchend-umschreibenden oder identifikatorischen Handlungslogiken und damit wird auf Fragen zur Performativität im Zeige- und Antwortgeschehen in der Quadrupelstruktur eingegangen.

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Korrelationen zwischen Bildung und Erziehung

  • Martina Janßen

摘要

In diesem Kapitel steht die Bezugnahme der Ergebnisse aus den vorhergehenden Kapiteln im Zentrum. Dies sind die Ergebnisse zu den erzieherischen Praxen in pädagogischen Inszenierungen (vgl. Kapitel Pädagogische Inszenierungen) und die Ergebnisse zu den Erfahrungen, die sich in verkörperten Praxen von Kindern zeigen (vgl. Kapitel Aisthetische Erfahrungen). Zur Korrelation werden drei Variationen eingesetzt. In der ersten Korrelation werden einfache Häufigkeiten in Beziehung zueinander gesetzt. Annahmen zu den Effekten erzieherischer Praxen zur pädagogischen Inszenierung auf eine Ermöglichung von aisthetischen Erfahrungen von Kindern werden überprüft. Rückschlüsse auf die gesamte Stichprobe (N = 87) werden gezogen und reflektiert. In der zweiten Korrelation werden die Ergebnisse zu den pädagogischen Inszenierungen auf die, drei im zusammenfassenden Ausblick (vgl. Abschn. 8.4) entwickelten dynamisch variierenden Gefüge des Erfahrens von Kindern, insbesondere der aisthetischen Erfahrung bezogen. In der dritten Korrelation werden die von den Fachkräften erzieherisch, inszenierten Modifikationen mit den Antworten der Kinder, die sich als bildenden Praxen zeigen können qualitativ in Beziehung gesetzt. Anschließend wird ein Ausblick auf mögliche Konsequenzen erzieherischer Praxen in pädagogischen Inszenierungen auf bildende Praxen von Kindern im Aisthetischen unter Bedingungen von Kontingenz und Unsicherheit gegeben. Die vier zuvor identifizierten praxisrelevanten Felder „Bekanntes anders kennenlernen“ (1), „Unbekanntes kennenlernen“ (2), „Bewegungsabläufe wiederholend kennenlernen“ (2) und „Handwerkliche Fertigkeiten; Präzision und Konvention von der Fachkraft lernen“ (4) werden reflektiert. Dies erfolgt im Hinblick auf eine Ermöglichung von suchend-umschreibenden oder identifikatorischen Handlungslogiken und damit wird auf Fragen zur Performativität im Zeige- und Antwortgeschehen in der Quadrupelstruktur eingegangen.