Welches TA-Wissen fehlt einer „Responsible Governance“ von automatisiertem Fahren und was bedeutet das für die Methodenwahl?
摘要
Häufig wird zumindest implizit davon ausgegangen, dass eine „Responsible Governance“ von automatisiertem Fahren (AF) vor allem mehr Wissen über die möglichen zukünftigen Entwicklungslinien der Innovation und ihre jeweiligen Folgen erfordert. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass das Hauptproblem vielmehr der Mangel an gemeinsamen Visionen und entsprechenden Zielsystemen für die Mobilität der Zukunft ist. Angesichts dieser normativen Heterogenität erscheint es schwierig, die zukünftigen Entwicklungspfade von AF in eine bestimmte Richtung zu lenken. Der zu starke Fokus auf Folgenwissen zieht eine der Problemstellung nicht angemessene Schwerpunksetzung bei den methodischen Zugängen nach sich.