Menschenhandel – Eine viktimologische Perspektive
摘要
Menschenhandel verletzt in allen seinen Formen grundlegende Menschenrechte und führt – vor allem bei sexueller Ausbeutung und Zwangsverheiratungen – in den meisten Fällen zu Traumata bei den Betroffenen. Der Beitrag fokussiert die verschiedenen Menschenhandelsformen – wie z. B. Arbeitsausbeutung und Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung – sowie Ursachen, Verläufe und Auswirkungen des Phänomens. Herausgestellt wird die Bedeutung einer präventiven, traumasensiblen Arbeit mit den Betroffenen auf Basis der Merkmale des Delikts v. a. in psychosozialen und polizeilichen Tätigkeitsfeldern. Die Abschaffung des Menschenhandels als globales Ziel der Vereinten Nationen wird abschließend erörtert, dafür noch ausstehende Erfordernisse werden thematisiert.