Die vorliegende Arbeit widmet sich der übergeordneten forschungsleitenden Frage, welche Rolle kognitive Frames im Zusammenspiel mit Botschaftsframes im Wirkungsprozess narrativer Persuasionsbotschaften spielen. Konkret liegt das Erkenntnisinteresse in der Frage, inwiefern die Nähe eines kognitiven Frames und eines Botschaftsframes, der mittels in einer Narration eingebetteten Persuasionsbotschaft transportiert wird, immersives Erleben und Barrieren im Verarbeitungsprozess und – darüber vermittelt – die intendierte persuasive Wirkung beeinflusst. Damit verfolgt die Arbeit nicht nur das Ziel, kognitive Frames als weitere Determinante in Modelle der narrativen Persuasion zu integrieren, sondern auch ihr Zusammenwirken mit Botschaftsframes zu modellieren und empirisch zu überprüfen, welche Folgen eine Frame-konsonante bzw. Frame-dissonante Adressierung von Rezipierenden nach sich zieht. In den bisherigen Kapiteln wurden narrative Persuasion und Framing als die beiden theoretischen Bausteine der vorliegenden Arbeit erläutert. In diesem Kapitel werden die beiden theoretischen Stränge integriert, um Hypothesen dazu abzuleiten, welche Rolle eine mehr oder weniger große Nähe eines kognitiven Frames und eines Botschaftsframes im Wirkungsprozess narrativer Persuasionsbotschaften einnehmen könnte. Dabei werden sowohl Annahmen aus der Framing-Forschung als auch aus der narrativen Persuasionsforschung berücksichtigt.

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Theoretische Integration von kognitiven Frames und Botschaftsframes in den Wirkungsprozess narrativer Persuasion

  • Magdalena Rosset

摘要

Die vorliegende Arbeit widmet sich der übergeordneten forschungsleitenden Frage, welche Rolle kognitive Frames im Zusammenspiel mit Botschaftsframes im Wirkungsprozess narrativer Persuasionsbotschaften spielen. Konkret liegt das Erkenntnisinteresse in der Frage, inwiefern die Nähe eines kognitiven Frames und eines Botschaftsframes, der mittels in einer Narration eingebetteten Persuasionsbotschaft transportiert wird, immersives Erleben und Barrieren im Verarbeitungsprozess und – darüber vermittelt – die intendierte persuasive Wirkung beeinflusst. Damit verfolgt die Arbeit nicht nur das Ziel, kognitive Frames als weitere Determinante in Modelle der narrativen Persuasion zu integrieren, sondern auch ihr Zusammenwirken mit Botschaftsframes zu modellieren und empirisch zu überprüfen, welche Folgen eine Frame-konsonante bzw. Frame-dissonante Adressierung von Rezipierenden nach sich zieht. In den bisherigen Kapiteln wurden narrative Persuasion und Framing als die beiden theoretischen Bausteine der vorliegenden Arbeit erläutert. In diesem Kapitel werden die beiden theoretischen Stränge integriert, um Hypothesen dazu abzuleiten, welche Rolle eine mehr oder weniger große Nähe eines kognitiven Frames und eines Botschaftsframes im Wirkungsprozess narrativer Persuasionsbotschaften einnehmen könnte. Dabei werden sowohl Annahmen aus der Framing-Forschung als auch aus der narrativen Persuasionsforschung berücksichtigt.