Situierte Heimsuchung. Zur Gefährdung von dekolonialer Sorge durch Rassismus
摘要
Situierte Heimsuchung folgt dem Unbehagen gegenüber fragil gewordenen Praxen dekolonialer Sorge aus einer im kolonialen Verhältnis privilegierten Position. Der Beitrag fokussiert Reaktionen auf einen rassistischen Angriff, indem er epistemische Veränderungen und antirassistische Bildungsprozesse rekonstruiert, in denen weiße Privilegien ausgeblendet wurden. Zentrale Bezugspunkte sind die Re-Vision historischer Gewaltfotos und die anhaltende Kontinuität rassistischer Bildpolitik. Plädiert wird für Unbehagen als Wahrnehmung weißer Privilegien und Voraussetzung dekolonialer Sorgeprozesse.