Der Essay untersucht die Rolle von Eliten in Transformationsprozessen hin zu mehr Nachhaltigkeit und dekonstruiert dabei Nachhaltigkeit als Statussymbol. Die Artikulation von einschlägigen Zielen und Maßnahmen durch Eliten verstärkt gesellschaftliche Ungleichheiten, da Notwendigkeit und Dringlichkeit durch eine privilegierte Minderheit proklamiert und Lebensstile sowie kulturelle Praktiken als Lösungsansatz überhöht werden. Dies führt zu Misstrauen und Abwehrreaktionen in breiteren Gesellschaftsschichten. Der Text kritisiert eine „nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit“ und weist darauf hin, dass soziale Ungerechtigkeiten international und lokal durch ungleiche Verhältnisse zwischen Globalem Norden und Süden sowie zwischen städtischen und ländlichen Regionen verstärkt werden. Eine effektive Transformation erfordert strukturelle Veränderungen und die aktive Einbindung marginalisierter Gruppen in Entscheidungsprozesse. Besondere Verantwortung trägt dabei die Soziale Arbeit, die als Vermittlerin zwischen gesellschaftlichen Gruppen fungieren soll, um Gerechtigkeit und Partizipationsmöglichkeiten zu fördern. Die Herausforderungen umfassen die Dekonstruktion hegemonialer Diskurse und die partizipative Entwicklung sozialer Innovationen, die eine ebenso faire wie dynamische Transformation ermöglichen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Nachhaltige Eliten – zur Kulturalisierung des Transformationsdiskurses

  • Peter Engert

摘要

Der Essay untersucht die Rolle von Eliten in Transformationsprozessen hin zu mehr Nachhaltigkeit und dekonstruiert dabei Nachhaltigkeit als Statussymbol. Die Artikulation von einschlägigen Zielen und Maßnahmen durch Eliten verstärkt gesellschaftliche Ungleichheiten, da Notwendigkeit und Dringlichkeit durch eine privilegierte Minderheit proklamiert und Lebensstile sowie kulturelle Praktiken als Lösungsansatz überhöht werden. Dies führt zu Misstrauen und Abwehrreaktionen in breiteren Gesellschaftsschichten. Der Text kritisiert eine „nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit“ und weist darauf hin, dass soziale Ungerechtigkeiten international und lokal durch ungleiche Verhältnisse zwischen Globalem Norden und Süden sowie zwischen städtischen und ländlichen Regionen verstärkt werden. Eine effektive Transformation erfordert strukturelle Veränderungen und die aktive Einbindung marginalisierter Gruppen in Entscheidungsprozesse. Besondere Verantwortung trägt dabei die Soziale Arbeit, die als Vermittlerin zwischen gesellschaftlichen Gruppen fungieren soll, um Gerechtigkeit und Partizipationsmöglichkeiten zu fördern. Die Herausforderungen umfassen die Dekonstruktion hegemonialer Diskurse und die partizipative Entwicklung sozialer Innovationen, die eine ebenso faire wie dynamische Transformation ermöglichen.