Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über die chemiebezogenen Aspekte der Klimabildung. Anhand von fünf Schwerpunkten werden chemische, chemiedidaktische und unterrichtspraktische Grundlagen dargestellt: Zum einen werden chemische Inhalte der Klimabildung und entsprechende Ziele für den Unterricht beschrieben. Es wird dargestellt, wie diese Ziele in den einer Fachlogik folgenden Curricula verortet werden können. Zum anderen werden Unterrichtsbeispiele der Chemiedidaktik genutzt, um aufzuzeigen, welche Diskurslinien der internationalen Community zukünftige Linien in Forschung und Entwicklung leiten könnten. So wird deutlich, dass die Chemie das Potential hat, über ein stofflich-orientiertes Verständnis der Klimakrise hinauszugehen und kritische Reflexionen von (Des-)Informationen oder von Strategien zur Minderung der oder Adaption an die Klimakrise auf einer nationalen oder gar globalen Ebene zu fördern. Abschließend wird beschrieben, welche (In-)Kongruenzen über diese Schwerpunkte hinweg existieren und welche Potentiale sich für zukünftige Entwicklungen einer chemiebezogenen Klimabildung ergeben könnten. Lesende erhalten so eine reflektierende Einführung in das Thema und eine Orientierung für eigene unterrichtspraktische Entwicklungen oder chemiedidaktische Forschungen.

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Klimabildung im Chemieunterricht – submikroskopische Einblicke und globale Auswirkungen

  • Andreas Nehring

摘要

Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über die chemiebezogenen Aspekte der Klimabildung. Anhand von fünf Schwerpunkten werden chemische, chemiedidaktische und unterrichtspraktische Grundlagen dargestellt: Zum einen werden chemische Inhalte der Klimabildung und entsprechende Ziele für den Unterricht beschrieben. Es wird dargestellt, wie diese Ziele in den einer Fachlogik folgenden Curricula verortet werden können. Zum anderen werden Unterrichtsbeispiele der Chemiedidaktik genutzt, um aufzuzeigen, welche Diskurslinien der internationalen Community zukünftige Linien in Forschung und Entwicklung leiten könnten. So wird deutlich, dass die Chemie das Potential hat, über ein stofflich-orientiertes Verständnis der Klimakrise hinauszugehen und kritische Reflexionen von (Des-)Informationen oder von Strategien zur Minderung der oder Adaption an die Klimakrise auf einer nationalen oder gar globalen Ebene zu fördern. Abschließend wird beschrieben, welche (In-)Kongruenzen über diese Schwerpunkte hinweg existieren und welche Potentiale sich für zukünftige Entwicklungen einer chemiebezogenen Klimabildung ergeben könnten. Lesende erhalten so eine reflektierende Einführung in das Thema und eine Orientierung für eigene unterrichtspraktische Entwicklungen oder chemiedidaktische Forschungen.