Überwindung von Handlungshemmnissen im Kampf gegen die Klimakrise
摘要
Zur Eindämmung der Klimakrise sind Verhaltensänderungen hin zu mehr klima- und umweltfreundlichem Verhalten notwendig. Die Psychologie gibt Hinweise, welche strukturellen Barrieren und kognitiven sowie sozialen Mechanismen einzelne Menschen, Gruppen sowie politische und wirtschaftliche Akteure davon abhalten, auf individueller und gesellschaftlicher Ebene tätig zu werden. Gleichzeitig lässt der psychologische Erkenntnisstand Schlussfolgerungen darüber zu, was Menschen zu wirksamem klima- und umweltfreundlichem Verhalten bringt. In diesem Kapitel werden Handlungshemmnisse auf der Ebene des Individuums, des sozialen Kontexts sowie auf gesellschaftlicher Ebene vorgestellt. Anschließend thematisiert der Beitrag verschiedene Gelingensbedingungen für einen wirksamen Beitrag des schulischen Kontextes beim Abbau von Handlungshemmnissen, darunter die Förderung eines ausgewogenen Menschenbilds, der Aufbau von Krisenresilienz und die Stärkung emotionaler Bewältigungskompetenzen. Dabei wird zwischen ökologischem Fuß- und Handabdruck unterschieden und erörtert, wie die Stärkung von Risikowahrnehmung, Handlungsbewusstsein und emotionalen Kompetenzen wirksames klima- und umweltschützendes Verhalten fördern kann.