In Kapitel 10 werden zunächst die Zustandseigenschaften feuchter Luft insbesondere mithilfe des Feuchtegrades (Feuchtigkeitsgehaltes, Wassergehaltes) x erfasst und damit die spezifische Enthalpie h, das spezifische Volumen v sowie die Dichte ρ dargestellt. Weiter werden Zustandsänderungen von feuchter Luft bei Temperaturänderung, Befeuchtung und Entfeuchtung sowie bei der Mischung zweier Feuchtluftmengen rechnerisch erfasst. Diese Zustandsänderungen werden zusätzlich auch im Mollier-h,x-Diagramm veranschaulicht und mithilfe dieses Diagramms quantifiziert. Weiter werden das adiabate Verdunstungsmodell vorgestellt, der Verdunstungskoeffizient σ eingeführt, geeignete Energiebilanzen beschrieben und die Lewissche Beziehung hergeleitet. Verschiedene Wasserober-flächenzustände in Wechselwirkung mit dem Zustand eines darüber hinwegströmenden Luftstroms werden erfasst und die dadurch hervorgerufene Verdunstung bzw. der Tauniederschlag beschrieben. Schließlich wird auf die Wasserdampfdiffusion durch Wände eingegangen.

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Feuchte Luft

  • Martin Dehli,
  • Ernst Doering,
  • Herbert Schedwill

摘要

In Kapitel 10 werden zunächst die Zustandseigenschaften feuchter Luft insbesondere mithilfe des Feuchtegrades (Feuchtigkeitsgehaltes, Wassergehaltes) x erfasst und damit die spezifische Enthalpie h, das spezifische Volumen v sowie die Dichte ρ dargestellt. Weiter werden Zustandsänderungen von feuchter Luft bei Temperaturänderung, Befeuchtung und Entfeuchtung sowie bei der Mischung zweier Feuchtluftmengen rechnerisch erfasst. Diese Zustandsänderungen werden zusätzlich auch im Mollier-h,x-Diagramm veranschaulicht und mithilfe dieses Diagramms quantifiziert. Weiter werden das adiabate Verdunstungsmodell vorgestellt, der Verdunstungskoeffizient σ eingeführt, geeignete Energiebilanzen beschrieben und die Lewissche Beziehung hergeleitet. Verschiedene Wasserober-flächenzustände in Wechselwirkung mit dem Zustand eines darüber hinwegströmenden Luftstroms werden erfasst und die dadurch hervorgerufene Verdunstung bzw. der Tauniederschlag beschrieben. Schließlich wird auf die Wasserdampfdiffusion durch Wände eingegangen.