Die datenbasierte Steuerung und Kontrolle von PR/Kommunikationsmanagement beschäftigt das Berufsfeld bereits seit seiner Entstehung. Was jedoch lange Zeit primär als „Measurement“ und/oder „Evaluation“ diskutiert wurde, ist nach der Jahrtausendwende vor allem im deutschen Sprachraum einem modernen, integrativen Verständnis von Kommunikationscontrolling gewichen. Mit seinen Arbeiten rund um die Themen Kommunikationscontrolling und Wertschöpfung hat Ansgar Zerfaß einen entscheidenden Anteil an der Professionalisierung des Kommunikationsberufes wie auch einer entsprechend angewandten Kommunikationswissenschaft. Doch obwohl sich seitdem vor allem die Wissenschaft, aber auch die Praxis intensiv mit der Materie beschäftigt hat, überrascht es, dass weder Datenkompetenz noch Datenkultur per se, die gewissermaßen das Herzstück von Kommunikationscontrolling darstellen, bislang eine größere Aufmerksamkeit erfahren haben. Genauso fehlt es an einer belastbaren empirischen Bestandsaufnahme, in welchem konkreten Umfang in der Kommunikationspraxis tatsächlich Controlling-Strukturen etabliert wurden und eine aktive Nutzung erfahren. Das beleuchtet der vorliegende Beitrag genauer.

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Datenkompetenz, Datenkultur und Kommunikationscontrolling: Status Quo, Perspektiven und Potenziale

  • Ronny Fechner,
  • René Seidenglanz

摘要

Die datenbasierte Steuerung und Kontrolle von PR/Kommunikationsmanagement beschäftigt das Berufsfeld bereits seit seiner Entstehung. Was jedoch lange Zeit primär als „Measurement“ und/oder „Evaluation“ diskutiert wurde, ist nach der Jahrtausendwende vor allem im deutschen Sprachraum einem modernen, integrativen Verständnis von Kommunikationscontrolling gewichen. Mit seinen Arbeiten rund um die Themen Kommunikationscontrolling und Wertschöpfung hat Ansgar Zerfaß einen entscheidenden Anteil an der Professionalisierung des Kommunikationsberufes wie auch einer entsprechend angewandten Kommunikationswissenschaft. Doch obwohl sich seitdem vor allem die Wissenschaft, aber auch die Praxis intensiv mit der Materie beschäftigt hat, überrascht es, dass weder Datenkompetenz noch Datenkultur per se, die gewissermaßen das Herzstück von Kommunikationscontrolling darstellen, bislang eine größere Aufmerksamkeit erfahren haben. Genauso fehlt es an einer belastbaren empirischen Bestandsaufnahme, in welchem konkreten Umfang in der Kommunikationspraxis tatsächlich Controlling-Strukturen etabliert wurden und eine aktive Nutzung erfahren. Das beleuchtet der vorliegende Beitrag genauer.