Wie kann die „Bespielbare Stadt“ als ein Feld gedacht werden, das nicht nur genutzt, erkämpft, erobert oder angeeignet wird, sondern vielmehr durch Spiel und Sport gestaltet? Wie tragen künstlerisch-forschende Strategien dazu bei, eingespielte Prozesse der Stadtentwicklung aufzubrechen, dadurch Sichtweisen herauszufordern und letztlich Wissens- und Erfahrungsexpertisen hervorzukehren, die sonst verborgen bleiben? Der vorliegende Text erzählt entlang dieser Leitfragen und anhand der Aktivitäten im Rahmen eines Forschungsprojekts davon, wie Aneignung und Co-Design von räumlichen Nischen die Möglichkeit eröffnen, einerseits die gebaute Umwelt zu erfassen und andererseits die Perspektiven von Jugendlichen sichtbar und verständlich zu machen. Das Projekt TRUSTMAKING erhebt den Anspruch, darauf zu vertrauen, dass Jugendliche Expert:innen ihrer eigenen gebauten Umwelt sind – und damit ihrer Bedürfnisse für die Nutzung des Stadtraums. In klassischen (partizipativen) Planungsprozessen bleibt diese Expertise oft unsichtbar, neue (spielerische und sportliche) Zugänge eröffnen jedoch – unter anderem durch Kreativität und ein Verschieben von (Spiel-)Regeln – neue Gestaltungsmöglichkeiten und eine Basis für intergenerationelles Vertrauen.

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Aus dem Abseits in die Stadt! Sport und Spiel als Impulse für die Aneignung von städtischen Freiräumen durch Jugendliche

  • Veronika Hackl,
  • Elina Kränzle,
  • Judith M. Lehner

摘要

Wie kann die „Bespielbare Stadt“ als ein Feld gedacht werden, das nicht nur genutzt, erkämpft, erobert oder angeeignet wird, sondern vielmehr durch Spiel und Sport gestaltet? Wie tragen künstlerisch-forschende Strategien dazu bei, eingespielte Prozesse der Stadtentwicklung aufzubrechen, dadurch Sichtweisen herauszufordern und letztlich Wissens- und Erfahrungsexpertisen hervorzukehren, die sonst verborgen bleiben? Der vorliegende Text erzählt entlang dieser Leitfragen und anhand der Aktivitäten im Rahmen eines Forschungsprojekts davon, wie Aneignung und Co-Design von räumlichen Nischen die Möglichkeit eröffnen, einerseits die gebaute Umwelt zu erfassen und andererseits die Perspektiven von Jugendlichen sichtbar und verständlich zu machen. Das Projekt TRUSTMAKING erhebt den Anspruch, darauf zu vertrauen, dass Jugendliche Expert:innen ihrer eigenen gebauten Umwelt sind – und damit ihrer Bedürfnisse für die Nutzung des Stadtraums. In klassischen (partizipativen) Planungsprozessen bleibt diese Expertise oft unsichtbar, neue (spielerische und sportliche) Zugänge eröffnen jedoch – unter anderem durch Kreativität und ein Verschieben von (Spiel-)Regeln – neue Gestaltungsmöglichkeiten und eine Basis für intergenerationelles Vertrauen.