Die Idee der Bespielbaren Stadt ist weder alt noch neu. Sie ist Gegenstand eines kontinuierlichen Dialogs über Orte des Spiels in der Stadt. In diesem Kapitel nehmen wir diesen Dialog auf, um die Idee der Bespielbaren Stadt zu verstehen und weiterzuentwickeln. Wir gehen zunächst der Frage nach, welche Vorstellungen, Erwartungen und Bedürfnisse aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Idee der Bespielbaren Stadt verbunden sind. Mit historischen Bezügen betrachten wir diese Perspektiven im Wandel der Zeit und die Parallelen zum aktuellen Diskurs über Orte des Spiels im Verhältnis von Kindern, Spiel und Stadt. Wir fragen weiter, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Perspektiven auf das Spiel und auf die Orte des Spiels entfalten und inwieweit diese Wirkungen mit den Vorstellungen von Spiel sowie Erwartungen und Bedürfnissen an Orte des Spiels aus der Perspektive der Kinder korrespondieren. Daran schließt die Frage an, inwieweit eine erweiterte Perspektive notwendig ist, um die Idee der Bespielbaren Stadt weiterzuentwickeln. Die Frage nach einer erweiterten Perspektive erscheint uns notwendig für eine sozialräumliche (Neu-)Interpretation der Idee der Bespielbaren Stadt. Dies, um das Kinderspiel als raumbezogenes Handeln selbst in die Idee der Bespielbaren Stadt als sozialräumliches Geflecht zu integrieren, das über die Zugänge Menschen, Orte und Strukturen professionell gestaltet bzw. gefördert werden kann.

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Die Stadt als sozialräumliches Zusammenspiel

  • Raimund Kemper,
  • Christian Reutlinger

摘要

Die Idee der Bespielbaren Stadt ist weder alt noch neu. Sie ist Gegenstand eines kontinuierlichen Dialogs über Orte des Spiels in der Stadt. In diesem Kapitel nehmen wir diesen Dialog auf, um die Idee der Bespielbaren Stadt zu verstehen und weiterzuentwickeln. Wir gehen zunächst der Frage nach, welche Vorstellungen, Erwartungen und Bedürfnisse aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Idee der Bespielbaren Stadt verbunden sind. Mit historischen Bezügen betrachten wir diese Perspektiven im Wandel der Zeit und die Parallelen zum aktuellen Diskurs über Orte des Spiels im Verhältnis von Kindern, Spiel und Stadt. Wir fragen weiter, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Perspektiven auf das Spiel und auf die Orte des Spiels entfalten und inwieweit diese Wirkungen mit den Vorstellungen von Spiel sowie Erwartungen und Bedürfnissen an Orte des Spiels aus der Perspektive der Kinder korrespondieren. Daran schließt die Frage an, inwieweit eine erweiterte Perspektive notwendig ist, um die Idee der Bespielbaren Stadt weiterzuentwickeln. Die Frage nach einer erweiterten Perspektive erscheint uns notwendig für eine sozialräumliche (Neu-)Interpretation der Idee der Bespielbaren Stadt. Dies, um das Kinderspiel als raumbezogenes Handeln selbst in die Idee der Bespielbaren Stadt als sozialräumliches Geflecht zu integrieren, das über die Zugänge Menschen, Orte und Strukturen professionell gestaltet bzw. gefördert werden kann.