ENTR ist vor 5 Jahren entstanden, gemeinsam mit den Auslandssendern in Deutschland und Frankreich, also Deutsche Welle und France Media Monde. Es fand ein wenig im Schatten des Brexits statt und weil sich der Auslandsrundfunk vor allem in Deutschland stark auf andere Regionen konzentriert, Asien, Afrika, Südamerika hat man nach dem Brexit überlegt: Vielleicht sollten wir etwas vor allem für junge Leute in Europa machen, die ja auch stark für den Brexit gestimmt hatten. In einer Zeit von politischer Unsicherheit und Desinformation war dann die Idee geboren, wir machen etwas für junge Menschen in Europa, da war ich selbst noch gar nicht an Bord, aber das war im Grunde die Grundidee. ENTR ist ein Social Media Angebot für junge Menschen in Europa zwischen 18 und 34, das sich komplett auf den sozialen Netzwerken abspielt. Also wir haben tatsächlich jetzt, wenn man alles mitzählt, in 10 Sprachen Kanäle auf Facebook, Instagram, YouTube, TikTok, X oder Twitter, wie es früher hieß. Wir haben aktuell 23 Kanäle in verschiedenen Ländern, die ich mehr oder weniger verantworte. Und das Ziel ist, dass man wirklich mit jungen Menschen in Europa in einen Austausch kommt über das aktuelle und das zukünftige Leben in Europa. Also es gibt ja in Europa und in Deutschland sehr viele Jugendmedien, aber bei uns liegt der Fokus darauf, dass wir über das Leben in Europa sprechen wollen, wir machen es wirklich sehr paneuropäisch. Das bedeutet, dass alle unsere Inhalte paneuropäisch sein müssen. Wir schauen immer in die Nachbarländer, wir schauen immer in die EU, wir machen immer Vergleiche. Wir versuchen, möglichst konstruktiv zu sein, zu schauen, wo funktioniert es in der EU vielleicht sogar schon besser und wie können wir davon lernen. Dafür haben wir in acht Ländern Redaktionsteams, wir arbeiten mit Medienpartnern von Portugal bis Bulgarien, das ist ein bunter Mix von öffentlich-rechtlichen bis zu privaten Medien.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

ENTR und europäischer Journalismus: Patrick Große, Head of content ENTR

  • Michael Grytz

摘要

ENTR ist vor 5 Jahren entstanden, gemeinsam mit den Auslandssendern in Deutschland und Frankreich, also Deutsche Welle und France Media Monde. Es fand ein wenig im Schatten des Brexits statt und weil sich der Auslandsrundfunk vor allem in Deutschland stark auf andere Regionen konzentriert, Asien, Afrika, Südamerika hat man nach dem Brexit überlegt: Vielleicht sollten wir etwas vor allem für junge Leute in Europa machen, die ja auch stark für den Brexit gestimmt hatten. In einer Zeit von politischer Unsicherheit und Desinformation war dann die Idee geboren, wir machen etwas für junge Menschen in Europa, da war ich selbst noch gar nicht an Bord, aber das war im Grunde die Grundidee. ENTR ist ein Social Media Angebot für junge Menschen in Europa zwischen 18 und 34, das sich komplett auf den sozialen Netzwerken abspielt. Also wir haben tatsächlich jetzt, wenn man alles mitzählt, in 10 Sprachen Kanäle auf Facebook, Instagram, YouTube, TikTok, X oder Twitter, wie es früher hieß. Wir haben aktuell 23 Kanäle in verschiedenen Ländern, die ich mehr oder weniger verantworte. Und das Ziel ist, dass man wirklich mit jungen Menschen in Europa in einen Austausch kommt über das aktuelle und das zukünftige Leben in Europa. Also es gibt ja in Europa und in Deutschland sehr viele Jugendmedien, aber bei uns liegt der Fokus darauf, dass wir über das Leben in Europa sprechen wollen, wir machen es wirklich sehr paneuropäisch. Das bedeutet, dass alle unsere Inhalte paneuropäisch sein müssen. Wir schauen immer in die Nachbarländer, wir schauen immer in die EU, wir machen immer Vergleiche. Wir versuchen, möglichst konstruktiv zu sein, zu schauen, wo funktioniert es in der EU vielleicht sogar schon besser und wie können wir davon lernen. Dafür haben wir in acht Ländern Redaktionsteams, wir arbeiten mit Medienpartnern von Portugal bis Bulgarien, das ist ein bunter Mix von öffentlich-rechtlichen bis zu privaten Medien.