Poststrukturalistische Theorien
摘要
In poststrukturalistischer Manier eröffnet Jennifer Eickelmann mit der Frage, wie und ob poststrukturalistisch über Poststrukturalismus geschrieben werden kann, da jedes Schreiben darüber machtvolle Wissenspraktiken und -politiken hervorbringt. Trotz der artifiziellen Markierung heterogener Theorien als „poststrukturalistisch“ charakterisiert sie diese als Ansätze, die sich ab den 1960er-Jahren in Frankreich in kritischer Abgrenzung zum Strukturalismus entwickeln. Sie bindet ihren Beitrag in dessen Hervorbringung ein und betrachtet ihn als Teil eines Gefüges, das sich durch Differenzproduktion konstituiert und sich ihrer Verfügungsgewalt entzieht. Im Hauptteil beschreibt sie poststrukturalistisches Denken als relational: Wissen und Macht sind untrennbar, Differenz entsteht durch Verweisstrukturen, Subjektivität wird dezentriert. Abschließend diskutiert sie die Begriffe Macht, Differenz, Subjektivation und wendet sie auf digitale Plattformen und deren methodische Herausforderungen an.