Kapitel 3 widmet sich der familiären Kommunikation als zentralem Bestandteil familiärer Resilienz. Kommunikation ist mehr als reiner Informationsaustausch – sie prägt Beziehungen, Identität und die gemeinsame Krisenbewältigung. Im Fokus stehen persönliche Gespräche in der Kernfamilie, verstanden als soziale Prozesse im Sinne des Pragmatismus und Symbolischen Interaktionismus (Mead, Blumer, Weber). Aus interdisziplinärer Sicht wird gezeigt, dass offene, emotionale Kommunikation Schutzfaktoren in Krisen darstellen, während konflikthafte oder unterdrückende Muster Risiken bergen. Kommunikation beeinflusst sowohl den Alltag als auch außergewöhnliche Belastungen. Abschließend werden bestehende und neue kommunikationsbezogene und sozialstrukturelle Resilienzfaktoren systematisch geordnet, insbesondere anhand des Gesprächssituationsmodells von Geißner (1988).

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Familienkommunikation im familiären Resilienzkontext

  • Miriam Jaspersen

摘要

Kapitel 3 widmet sich der familiären Kommunikation als zentralem Bestandteil familiärer Resilienz. Kommunikation ist mehr als reiner Informationsaustausch – sie prägt Beziehungen, Identität und die gemeinsame Krisenbewältigung. Im Fokus stehen persönliche Gespräche in der Kernfamilie, verstanden als soziale Prozesse im Sinne des Pragmatismus und Symbolischen Interaktionismus (Mead, Blumer, Weber). Aus interdisziplinärer Sicht wird gezeigt, dass offene, emotionale Kommunikation Schutzfaktoren in Krisen darstellen, während konflikthafte oder unterdrückende Muster Risiken bergen. Kommunikation beeinflusst sowohl den Alltag als auch außergewöhnliche Belastungen. Abschließend werden bestehende und neue kommunikationsbezogene und sozialstrukturelle Resilienzfaktoren systematisch geordnet, insbesondere anhand des Gesprächssituationsmodells von Geißner (1988).