In seinem Buch Que ferais-je à ma place (2023) stellt Charly Delawart mit Hilfe von grafischen Illustrationen Fragen, die unter anderem die Situation der Menschenrechte, die virtuelle Realität, seiner Arbeit als Schriftsteller und seine Familie betreffen. In diesem Artikel werden die alternativen Antworten auf diese Fragen anhand der von Eran Dorfman eingeführten Idee der multiplen Identität analysiert, die das klassische Motiv des Doppelgängers herausfordert. Delwarts Herangehensweise an zeitgenössische mediale und gesellschaftliche Entwicklungen zeigt eine kritisch-ironische Tendenz, die schließlich mit Gerhard Schulzes soziologischen Konzepten zum Projekt des schönen Lebens und der Erfahrungsrationalität diskutiert wird.

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Mehrfache Identitäten in Charly Delwarts Que ferais-je à ma place?

  • Leena Eilittä

摘要

In seinem Buch Que ferais-je à ma place (2023) stellt Charly Delawart mit Hilfe von grafischen Illustrationen Fragen, die unter anderem die Situation der Menschenrechte, die virtuelle Realität, seiner Arbeit als Schriftsteller und seine Familie betreffen. In diesem Artikel werden die alternativen Antworten auf diese Fragen anhand der von Eran Dorfman eingeführten Idee der multiplen Identität analysiert, die das klassische Motiv des Doppelgängers herausfordert. Delwarts Herangehensweise an zeitgenössische mediale und gesellschaftliche Entwicklungen zeigt eine kritisch-ironische Tendenz, die schließlich mit Gerhard Schulzes soziologischen Konzepten zum Projekt des schönen Lebens und der Erfahrungsrationalität diskutiert wird.