Während in den vergangenen Aufgabenstellungen konkrete Handlungssituationen vorgegeben waren, so widmet sich die nun folgende Auseinandersetzung vielmehr einer allgemeinen Thematik als einer expliziten Sachlage: dem Bewerbungsgespräch. Hierbei wird auf die theoretische Rahmung rund um die 1966 etablierte Wissenssoziologie nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann zurückgegriffen. Um eine Erarbeitung mittels dieser Theorie zu ermöglichen, werden zunächst die zentralen Eckpunkte der Theorie vorgestellt. Anschließend erfolgt eine Kontextualisierung der Bewerbungssituation anhand der konkreten Mittel zur Verfestigung objektiven, gesellschaftlichen Wissens. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Hinterlegung der vier Objektivationsmitteln Sprache, Institutionalisierung, Legitimation und Sozialisation mit konkreten Beispielen aus der Situation eines Vorstellungsgesprächs.

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Die gesellschaftliche Konstruktion der Bewerbung: Die Objektivation des Bewerbungsgesprächs durch Sprache, Institutionalisierung, Legitimation und Sozialisation

  • Amanda Dannemüller

摘要

Während in den vergangenen Aufgabenstellungen konkrete Handlungssituationen vorgegeben waren, so widmet sich die nun folgende Auseinandersetzung vielmehr einer allgemeinen Thematik als einer expliziten Sachlage: dem Bewerbungsgespräch. Hierbei wird auf die theoretische Rahmung rund um die 1966 etablierte Wissenssoziologie nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann zurückgegriffen. Um eine Erarbeitung mittels dieser Theorie zu ermöglichen, werden zunächst die zentralen Eckpunkte der Theorie vorgestellt. Anschließend erfolgt eine Kontextualisierung der Bewerbungssituation anhand der konkreten Mittel zur Verfestigung objektiven, gesellschaftlichen Wissens. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Hinterlegung der vier Objektivationsmitteln Sprache, Institutionalisierung, Legitimation und Sozialisation mit konkreten Beispielen aus der Situation eines Vorstellungsgesprächs.