Polizeieinsätze, bei denen Messer oder andere scharfe Gegenstände im Spiel sind, stellen eine erhebliche Herausforderung für das polizeiliche Handeln dar und haben weitreichende Auswirkungen auf die betroffenen Personen und die Gesellschaft. Auch der Umgang mit Einsatzsituationen mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen steht vor dem Hintergrund der polizeilichen „Messer-Perspektive“ vor besonderen Herausforderungen. Ausgehend von dieser Perspektive werfen wir einen Blick auf verschiedene Eigensicherungskonzepte innerhalb der Polizei mit dem zentralen Fokus auf Messersituationen. Wir plädieren für eine Weiterentwicklung von der traditionellen Eigensicherung 1.0 hin zur Eigensicherung 2.0, welche die Komplexität und die Interaktivität von Einsatzsituationen stärker berücksichtigt. Die sogenannte „7-Meter-Regel“, die in vielen Polizeiinstitutionen als Sicherheitsstandard gilt, wird dabei kritisch hinterfragt. Aufbauend auf diesem differenzierten Blick auf Eigensicherung identifizieren wir drei zentrale Anforderungen an Polizstys: der Umgang mit dem Messer, der Umgang mit Kollegys und der Umgang mit aktiven, zivilen Bystandern. Basierend auf diesen Erkenntnissen offerieren wir Trainingsimpulse für ein am Constraints-led Approach (CLA) ausgerichtetes Einsatztraining, das diesen Anforderungen gerecht wird. Unser Beitrag betont dabei die Notwendigkeit eines reflexiven Ansatzes für die polizeiliche Eigensicherung und das polizeiliche Einsatztraining.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

„Messer“ trainieren! – Trainingsimpulse für ein professionelles Einsatztraining

  • Mario S. Staller,
  • Swen Koerner,
  • Benjamin Zaiser

摘要

Polizeieinsätze, bei denen Messer oder andere scharfe Gegenstände im Spiel sind, stellen eine erhebliche Herausforderung für das polizeiliche Handeln dar und haben weitreichende Auswirkungen auf die betroffenen Personen und die Gesellschaft. Auch der Umgang mit Einsatzsituationen mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen steht vor dem Hintergrund der polizeilichen „Messer-Perspektive“ vor besonderen Herausforderungen. Ausgehend von dieser Perspektive werfen wir einen Blick auf verschiedene Eigensicherungskonzepte innerhalb der Polizei mit dem zentralen Fokus auf Messersituationen. Wir plädieren für eine Weiterentwicklung von der traditionellen Eigensicherung 1.0 hin zur Eigensicherung 2.0, welche die Komplexität und die Interaktivität von Einsatzsituationen stärker berücksichtigt. Die sogenannte „7-Meter-Regel“, die in vielen Polizeiinstitutionen als Sicherheitsstandard gilt, wird dabei kritisch hinterfragt. Aufbauend auf diesem differenzierten Blick auf Eigensicherung identifizieren wir drei zentrale Anforderungen an Polizstys: der Umgang mit dem Messer, der Umgang mit Kollegys und der Umgang mit aktiven, zivilen Bystandern. Basierend auf diesen Erkenntnissen offerieren wir Trainingsimpulse für ein am Constraints-led Approach (CLA) ausgerichtetes Einsatztraining, das diesen Anforderungen gerecht wird. Unser Beitrag betont dabei die Notwendigkeit eines reflexiven Ansatzes für die polizeiliche Eigensicherung und das polizeiliche Einsatztraining.