Einleitung
摘要
Das deutsche Schulsystem weist im internationalen Vergleich eine besonders ausgeprägte Selektivität auf, die ihm seit den ersten PISA-Untersuchungen im Jahr 2000 den zweifelhaften Ruf eines der „‚Weltmeister[]‘ bei der Benachteiligung der Kinder aus sozial schwachen Schichten“ (Geißler, 2005, S. 76) eingebracht hat. Die erste PISA-Studie deckte einerseits das schlechte Abschneiden Deutschlands im internationalen Vergleich und andererseits die ausgeprägte Chancenungleichheit im deutschen Schulsystem auf. Der Erwerb von Kompetenzen und der erreichte Schulerfolg korrelieren auch heute noch mit Herkunftsmerkmalen, was dem proklamierten meritokratischen Ideal widerspricht.