Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Auseinandersetzung mit dem historischen Umgang mit Migration, der zu einer spezifischen symbolischen Ordnung geführt hat. Die Migrationsforschung war von Anfang an eine Sonderforschung, die mit der Objektivierung des Anderen einherging. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem hegemonialen Migrations- und Integrationsdiskurs wird eine neue Genealogie der Gegenwart skizziert. Anschließend wird gezeigt, wie die Praktiken der nachfolgenden Generationen mit den hegemonialen Ordnungsvorstellungen brechen und welche (postmigrantischen) Visionen sich daraus ergeben.

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Von der symbolischen Migrations-Ordnung zu postmigrantischen Visionen

  • Florian Ohnmacht,
  • Anita Rotter,
  • Erol Yıldız

摘要

Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Auseinandersetzung mit dem historischen Umgang mit Migration, der zu einer spezifischen symbolischen Ordnung geführt hat. Die Migrationsforschung war von Anfang an eine Sonderforschung, die mit der Objektivierung des Anderen einherging. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem hegemonialen Migrations- und Integrationsdiskurs wird eine neue Genealogie der Gegenwart skizziert. Anschließend wird gezeigt, wie die Praktiken der nachfolgenden Generationen mit den hegemonialen Ordnungsvorstellungen brechen und welche (postmigrantischen) Visionen sich daraus ergeben.