Rückschau und Ausblick
摘要
Genau dieser universale Fluss (Band I) fordert uns auf, die Mäntel des Egos zu prüfen und es immer wieder bis auf das pure, nackte „Ich bin“ auszuziehen. In seiner wesenhaften Form erkennt das Ich dann ein wenig mehr, was wahrhaft zählt in seinem Dasein und wie es sein könnte, im Einklang mit den Prinzipien zu leben, die den universalen Fluss definieren. In diesem Wissen durchschreitet das narrative Selbst die Rahmen von bekannt zu unbekannt, und wertet die sich zeigenden Inhalte aus einer ganz neuen Perspektive heraus. Diese Erkenntnisse werden zum Bestandteil der Geschichte, die wir uns selbst und anderen erzählen. So hilft auch die narrative Qualität dabei, zu erkennen, wer wir waren, wer wir sind und wer wir sein werden oder werden könnten. Ohne das Verständnis und das Bewusstsein für das Kreative und das Transzendente in uns, kommen wir nicht über uns selbst hinaus. Doch genau dies ist notwendig, wenn es darum geht, den Kurs zu ändern auf dem die Menschheit unterwegs ist. Reicht nicht allein schon der Blick aus dem Weltraum zur Erde, um ein inneres Aufrütteln herbeizuführen? Scheinbar ist die Spezies Mensch eine recht seltsam agierende Lebensform, die sich trotz eines sich entwickelnden Bewusstseins, bewusst selbstzerstörerisch und nestbeschmutzend verhält. Doch wir können nicht darauf hoffen, dass irgendwann die gute Fee mit ihrem magischen Zauberstab erscheint und alles zurechtrückt. Diese Veränderung hin zu einem respektvollen Umgang muss aus uns selbst heraus geschehen.