Rekonstruktion des Datenmaterials
摘要
In der Logik des bereits eingeführten Forschungsdesigns wird ersichtlich, dass die Anwendung der Objektiven Hermeneutik als geeignetes erkenntnisgenerierendes Verfahren anzusehen ist, um den Gegenstandsbereich der ‚pädagogischen Bedeutung der Muße‘ – verbunden mit der Frage nach den ‚Deutungsmustern und Habitusformationen‘ von Professionsangehörigen in bildungs- und professionstheoretischer Perspektive – aufzuschließen. Dies begründet sich nicht nur allgemein damit, dass „Oevermann die Objektive Hermeneutik [von Anfang an; M. C.] als Methode der Rekonstruktion von Bildungsprozessen verstanden [hat]“, der es empirisch um die Frage der Rekonstruktion der „Konstitution von Subjektivität“ (ebd.) geht und dies in der Erziehungswissenschaft und der Sozialen Arbeit einen großen Widerhall erfahren hat; sondern auch damit, dass in den avisierten Fallrekonstruktionen der Gegenstand ‚Muße‘ als Phänomen generalisiert und zugleich in der fallspezifischen und typologischen Ausformung der Deutungsmuster und Habitusformationen als Ausdrucksgestalt eines ‚Bildungsprozesses‘ und des ‚professionalisierten Handelns‘ rekonstruiert werden kann. Generell werden die drei ausgesuchten Fälle nun konkret in folgender Logik untersucht.