Predictive Maintenance versetzt Unternehmen in die Lage, durch datengestützte Vorhersagen proaktive Maßnahmen umzusetzen und dadurch Kosten zu reduzieren sowie die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über wesentliche Instandhaltungsarten und Methoden, die erforderlich sind, um die Komplexität des modernen Instandhaltungsmanagements zu bewältigen. Durch die Analyse der Herausforderungen und die Präsentation pragmatischer Lösungen wird die Grundlage geschaffen, auf der sich Instandhaltungsexperten auf eine Reise der kontinuierlichen Verbesserung und technologischen Integration begeben können, um betriebliche Exzellenz zu erreichen. Der Beitrag ordnet das Leitthema „Predictive Maintenance“ im Kontext weiterer bestehender Instandhaltungsarten und der Smart Factory ein. Dazu wird eine Einordnung in eine Baumstruktur und in Reifegradmodelle genutzt. Ein praktischer Bezug wird durch die Vorstellung einer „Quick-Check-Methode“ als pragmatisches Instrument zur Identifizierung geeigneter Instandhaltungsarten in industriellen Szenarien gegeben. Zur Erhöhung des Verständnisses erforderlicher Voraussetzungen wird zudem auf die Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) nach DIN ISO 17359:2018-05 eingegangen. Anschließend werden Herausforderungen in der praktischen Umsetzung durch bspw. die Heterogenität der Teilsysteme diskutiert. In diesem Kapitel werden Strategien für den Umgang mit einer Vielzahl von Anlagen vorgestellt, die sich nicht nur in ihrer Funktion, sondern auch in ihrem Alter und ihrer Konnektivität unterscheiden. Es unterstreicht die Notwendigkeit anpassungsfähiger Architekturen, die in der Lage sind, ältere Anlagen mit neueren, „intelligenteren“ Systemen zu integrieren.

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Predictive Maintenance in der Smart Factory: Einordnung und Grundlagen

  • Christian S. Magnus

摘要

Predictive Maintenance versetzt Unternehmen in die Lage, durch datengestützte Vorhersagen proaktive Maßnahmen umzusetzen und dadurch Kosten zu reduzieren sowie die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über wesentliche Instandhaltungsarten und Methoden, die erforderlich sind, um die Komplexität des modernen Instandhaltungsmanagements zu bewältigen. Durch die Analyse der Herausforderungen und die Präsentation pragmatischer Lösungen wird die Grundlage geschaffen, auf der sich Instandhaltungsexperten auf eine Reise der kontinuierlichen Verbesserung und technologischen Integration begeben können, um betriebliche Exzellenz zu erreichen. Der Beitrag ordnet das Leitthema „Predictive Maintenance“ im Kontext weiterer bestehender Instandhaltungsarten und der Smart Factory ein. Dazu wird eine Einordnung in eine Baumstruktur und in Reifegradmodelle genutzt. Ein praktischer Bezug wird durch die Vorstellung einer „Quick-Check-Methode“ als pragmatisches Instrument zur Identifizierung geeigneter Instandhaltungsarten in industriellen Szenarien gegeben. Zur Erhöhung des Verständnisses erforderlicher Voraussetzungen wird zudem auf die Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) nach DIN ISO 17359:2018-05 eingegangen. Anschließend werden Herausforderungen in der praktischen Umsetzung durch bspw. die Heterogenität der Teilsysteme diskutiert. In diesem Kapitel werden Strategien für den Umgang mit einer Vielzahl von Anlagen vorgestellt, die sich nicht nur in ihrer Funktion, sondern auch in ihrem Alter und ihrer Konnektivität unterscheiden. Es unterstreicht die Notwendigkeit anpassungsfähiger Architekturen, die in der Lage sind, ältere Anlagen mit neueren, „intelligenteren“ Systemen zu integrieren.