Kap. 4 beschreibt ausgehend von verschiedenen Geschäftsmodellmustern neuartige Geschäftsmodelle, die sich heute im Stromvertrieb etablieren. Die Anreicherung von klassischen Stromliefermodellen mit zeitvariablen und dynamischen Preislogiken, Effizienzmechanismen und „Peer to Peer“ Logiken spielt in Kap. 4 dabei ebenso eine Rolle wie die Beschreibung neuer Geschäftsmodelle im Bereich der Stromeigenerzeugung sowie im Bereich des Eigenverbrauchs. Mit Blick auf europäische Initiativen zur Förderung von Energiegemeinschaften werden verschiedene Modelle (Beispiele: Mieterstrommodelle, Zusammenschlüsse zum Energieverbrauch und Lokale Elektrizitätsgemeinschaften) skizziert und beschrieben. Angesichts des zunehmenden Hochlaufs der Elektromobilität wird das Geschäftsmodell Ladestromvertrieb anhand von Rollen, Kosten und Preisbildungsmechanismen beschrieben. Ein besonderer Blick richtet sich abschließend auf die Einbindung von USER-Anforderungen und USER-Flexibilitäten im Rahmen der Gestaltung konkreter Ladestromprodukte und Anreizsysteme, die zu einem netzdienlichen Laden animieren können.

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Neuartige Geschäftsmodelle im Stromvertrieb

  • Jörg Heiner Georg

摘要

Kap. 4 beschreibt ausgehend von verschiedenen Geschäftsmodellmustern neuartige Geschäftsmodelle, die sich heute im Stromvertrieb etablieren. Die Anreicherung von klassischen Stromliefermodellen mit zeitvariablen und dynamischen Preislogiken, Effizienzmechanismen und „Peer to Peer“ Logiken spielt in Kap. 4 dabei ebenso eine Rolle wie die Beschreibung neuer Geschäftsmodelle im Bereich der Stromeigenerzeugung sowie im Bereich des Eigenverbrauchs. Mit Blick auf europäische Initiativen zur Förderung von Energiegemeinschaften werden verschiedene Modelle (Beispiele: Mieterstrommodelle, Zusammenschlüsse zum Energieverbrauch und Lokale Elektrizitätsgemeinschaften) skizziert und beschrieben. Angesichts des zunehmenden Hochlaufs der Elektromobilität wird das Geschäftsmodell Ladestromvertrieb anhand von Rollen, Kosten und Preisbildungsmechanismen beschrieben. Ein besonderer Blick richtet sich abschließend auf die Einbindung von USER-Anforderungen und USER-Flexibilitäten im Rahmen der Gestaltung konkreter Ladestromprodukte und Anreizsysteme, die zu einem netzdienlichen Laden animieren können.