In einem modernen Marktdesign des Wärmesektors stehen die Integration erneuerbarer Energien und die Dekarbonisierung im Mittelpunkt. Dies bedingt ein effizientes, technologieoffenes Marktdesign, das sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele integriert, mit dem Ziel „profitabel, weil nachhaltig“. Ein wichtiger Bestandteil ist die Kombination aus ordnungspolitischen Maßnahmen und marktwirtschaftlichen Anreizen. So sind direkte regulatorische Eingriffe wie Gebote und Verbote notwendig, um kurzfristig Emissionen zu reduzieren und Prozesse zu initiieren. Langfristig muss in dieser Transformation der Markt durch Preissignale und finanzielle Anreize so gestaltet werden, dass die Wettbewerbsfähigkeit von emissionsarmen Technologien erhöht wird. Dazu muss insbesondere die Infrastruktur als Basistechnologie ausgebaut werden, um technologische Innovationen, wie etwa im Bereich der Sektorenkopplung, zu ermöglichen. Investitionen in Basisinfrastruktur führen nicht nur zu ökologischen, sondern auch zu wirtschaftlichen Synergieeffekten, die wiederum den gesellschaftlichen Konsens für die Dekarbonisierung fördern. Ein wesentlicher Aspekt dieses Transformationsprozesses ist die Förderung neuer Geschäftsmodelle, die es Unternehmen ermöglichen, emissionsarme Technologien profitabel zu skalieren. Diese neuen Geschäftsmodelle setzen auf eine enge Verzahnung von technologischem Fortschritt und wirtschaftlichen Anreizen, um sowohl die Selbstfinanzierungspotenziale als auch die Marktakzeptanz zu erhöhen. Das Kapitel zeigt die Potenziale der Selbstfinanzierung, die als Grundlage für zukunftsfähige Geschäftsmodelle und wirtschaftliches Wachstum genutzt werden können. In diesen Potenzialen liegen Anreize für Unternehmen, in emissionsarme Innovationen zu investieren, ohne auf dauerhafte staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Dies ermöglicht es dem Markt perspektivisch, die Transformationskosten zunehmend eigenständig zu tragen, was sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Wärmewende fördert.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Wärmewende – Voraussetzungen für modernes Marktdesign

  • Holger Fuchs,
  • Christian Groß,
  • Marcus H.V. Lohr,
  • Christoph Meineke

摘要

In einem modernen Marktdesign des Wärmesektors stehen die Integration erneuerbarer Energien und die Dekarbonisierung im Mittelpunkt. Dies bedingt ein effizientes, technologieoffenes Marktdesign, das sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele integriert, mit dem Ziel „profitabel, weil nachhaltig“. Ein wichtiger Bestandteil ist die Kombination aus ordnungspolitischen Maßnahmen und marktwirtschaftlichen Anreizen. So sind direkte regulatorische Eingriffe wie Gebote und Verbote notwendig, um kurzfristig Emissionen zu reduzieren und Prozesse zu initiieren. Langfristig muss in dieser Transformation der Markt durch Preissignale und finanzielle Anreize so gestaltet werden, dass die Wettbewerbsfähigkeit von emissionsarmen Technologien erhöht wird. Dazu muss insbesondere die Infrastruktur als Basistechnologie ausgebaut werden, um technologische Innovationen, wie etwa im Bereich der Sektorenkopplung, zu ermöglichen. Investitionen in Basisinfrastruktur führen nicht nur zu ökologischen, sondern auch zu wirtschaftlichen Synergieeffekten, die wiederum den gesellschaftlichen Konsens für die Dekarbonisierung fördern. Ein wesentlicher Aspekt dieses Transformationsprozesses ist die Förderung neuer Geschäftsmodelle, die es Unternehmen ermöglichen, emissionsarme Technologien profitabel zu skalieren. Diese neuen Geschäftsmodelle setzen auf eine enge Verzahnung von technologischem Fortschritt und wirtschaftlichen Anreizen, um sowohl die Selbstfinanzierungspotenziale als auch die Marktakzeptanz zu erhöhen. Das Kapitel zeigt die Potenziale der Selbstfinanzierung, die als Grundlage für zukunftsfähige Geschäftsmodelle und wirtschaftliches Wachstum genutzt werden können. In diesen Potenzialen liegen Anreize für Unternehmen, in emissionsarme Innovationen zu investieren, ohne auf dauerhafte staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Dies ermöglicht es dem Markt perspektivisch, die Transformationskosten zunehmend eigenständig zu tragen, was sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Wärmewende fördert.