Der Anteil der Entwicklungs- und Schwellenländer (ohne China) am Welthandel liegt derzeit bei 30 %, wobei der der größte Anteil hiervon auf nur wenige Schwellenländer entfällt. Der Welthandelsanteil der derzeit 46 Least Developed Countries (LDCs) liegt stabil nur bei unter 1 %. Knapp die Hälfte der Exporte der meisten Entwicklungsländer entfällt auf den primären Sektor, in der Regel auf wenige unverarbeitete Rohstoffe. Die Exporterlöse sind damit von den zum Teil stark schwankenden Preisen für Rohstoffe abhängig. Nur wenige ost- und südostasiatische Länder verfolgten eine fertigwarenorientierte Exportstrategie, die ihnen rasche Entwicklungsfortschritte ermöglichte. Die meisten anderen Länder profitieren von Zollpräferenzabkommen oder – als afrikanische, karibische, pazifische Staaten (AKP-Staaten) – von Handels- und Entwicklungsabkommen mit der EU.

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Die Entwicklungsländer im Welthandel

  • Eckart Koch

摘要

Der Anteil der Entwicklungs- und Schwellenländer (ohne China) am Welthandel liegt derzeit bei 30 %, wobei der der größte Anteil hiervon auf nur wenige Schwellenländer entfällt. Der Welthandelsanteil der derzeit 46 Least Developed Countries (LDCs) liegt stabil nur bei unter 1 %. Knapp die Hälfte der Exporte der meisten Entwicklungsländer entfällt auf den primären Sektor, in der Regel auf wenige unverarbeitete Rohstoffe. Die Exporterlöse sind damit von den zum Teil stark schwankenden Preisen für Rohstoffe abhängig. Nur wenige ost- und südostasiatische Länder verfolgten eine fertigwarenorientierte Exportstrategie, die ihnen rasche Entwicklungsfortschritte ermöglichte. Die meisten anderen Länder profitieren von Zollpräferenzabkommen oder – als afrikanische, karibische, pazifische Staaten (AKP-Staaten) – von Handels- und Entwicklungsabkommen mit der EU.