Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) in der Zwischenkriegszeit (1918–1933): Universitäre Etablierung im Zeichen elitär-demokratischer Kreisbildung
摘要
Beginnend mit einer kurzen Einführung in die Forschungsliteratur und Quellenlage behandelt der vorliegende Artikel die Geschichte der Deutschen Gesellschaft zur Zeit der Weimarer und Österreichischen Republik: Ihre Umwandlung von einem auf Großforschung ausgerichteten Projekt zu einem elitär-demokratischen Kreis von Gelehrten, der zwischen Politik und Wissenschaft oszillierte, seine strukturelle Entwicklung, das personelle Führungstableau und die wesentlichen Mitgliedermerkmale.