Verifizierbare Informationen sind unerlässlich, um Vertrauen zwischen Akteuren in vernetzten digitalen Systemen zu gewährleisten. Credentials (digitale Nachweise) spielen eine zentrale Rolle bei der Bestätigung und Prüfung solcher Informationen. In offenen, komplexen Ökosystemen, in denen nicht alle Informationen in für alle verständlicher Form vorliegen, können hier jedoch in der Praxis Herausforderungen auftreten. In diesem Beitrag wird Matching-by-Information (MbI) als ein Konzept zur Lösung der semantischen Interoperabilität vorgestellt. Dieser Ansatz nutzt Semantic-Web-Technologien wie Ontologien, Reasoning und SPARQL-Queries, um Informationen aus verschiedenen Credentials zu kombinieren und spezifische Anforderungen zu erfüllen. Die Methode wird am Beispiel vorgestellt und Vor- und Nachteile, Implementierungskonzepte und Lösungen für Herausforderungen in offenen Ökosystemen diskutiert. Abschließend werden Governance und Interoperabilität als entscheidende Faktoren für die Umsetzung des Ansatzes identifiziert und ein Ausblick auf die Integration von KI-gestützten Lösungen gegeben.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Matching-by-Information: Semantische Interoperabilität als Voraussetzung für offene Ökosysteme

  • Judith Junker,
  • Jan Sürmeli,
  • Sergen Yilmaz

摘要

Verifizierbare Informationen sind unerlässlich, um Vertrauen zwischen Akteuren in vernetzten digitalen Systemen zu gewährleisten. Credentials (digitale Nachweise) spielen eine zentrale Rolle bei der Bestätigung und Prüfung solcher Informationen. In offenen, komplexen Ökosystemen, in denen nicht alle Informationen in für alle verständlicher Form vorliegen, können hier jedoch in der Praxis Herausforderungen auftreten. In diesem Beitrag wird Matching-by-Information (MbI) als ein Konzept zur Lösung der semantischen Interoperabilität vorgestellt. Dieser Ansatz nutzt Semantic-Web-Technologien wie Ontologien, Reasoning und SPARQL-Queries, um Informationen aus verschiedenen Credentials zu kombinieren und spezifische Anforderungen zu erfüllen. Die Methode wird am Beispiel vorgestellt und Vor- und Nachteile, Implementierungskonzepte und Lösungen für Herausforderungen in offenen Ökosystemen diskutiert. Abschließend werden Governance und Interoperabilität als entscheidende Faktoren für die Umsetzung des Ansatzes identifiziert und ein Ausblick auf die Integration von KI-gestützten Lösungen gegeben.