Akustische versus implizit sonische Schnittstellen. Eine innertechnische Sicht
摘要
Die folgenden Ausführungen versuchen sich unter Ausklammerung der „sozialen“ Aspekte an einer radikal epistemischen – wenn nicht gar ontologischen – Sicht auf medientechnische Schnittstellen. Sie zielen also weniger auf ihre phänomenologische Funktion, sondern fokussieren auf deren technologisches Wesen. Nicht nur das haptische oder das grafische, sondern auch das akustische Userinterface bildet eine lose Kopplung zweier Systeme, gemeinhin Mensch und Maschine als klassisches kybernetisches Szenario. Demgegenüber verkehrt die Medienarchäologie die Perspektive: Schnittstellen sollen hier vonseiten der Maschine gegenüber dem Menschen begriffen werden oder gar als intermaschinelle Kommunikation unter Ausklammerung des Menschen selbst. Wie sich ein solches medienepistemologisches Unterfangen ausgestalten kann, wird im Beitrag verdeutlicht.