Kap. 6 überführt die bislang theoretischen Ausführungen zur betrieblichen Plastiktransformation in eine empirisch-wissenschaftliche Studie zum aktuellen Stand der Forschung über die Ökonomie biobasierter Materialien. Hierzu wurden 100 Publikationen aus entsprechenden Repositorien ausgewertet und anhand einer induktiv-quantitativen Textanalyse analysiert. Ziel war, herauszufinden, wie sich die Forschung hierzu seit 2012 thematisch entwickelt hat und welche konkreten Testvariablen zu Kunststoffart, Umstellungsmotiven, Anwendungen, Zielgruppen und Marktform dabei eingesetzt wurden und Resultate effektiv beeinflusst haben. Im Ergebnis stützten sich jüngste Forschung primär auf den Ressourcenverbleib von biobasierten Kunststoffen und spielten eher in Verpackungen des Massenmarktes eine Rolle. Ersichtlich wurde, dass Holz-Kunststoff als Vertreter biobasierter Kunststoffe tendenziell als Lösung des Massenkonsums gesehen wird anstatt als Innovation im Monopol. Die Erkenntnis verknüpft Kap. 6 mit den bisher vorgestellten wirtschaftswissenschaftlichen Theorien und leitet daraus universelle Handlungsempfehlungen für das erfolgreiche Entwickeln biobasierter Transformationsprodukte mit hohem Erfolgspotenzial ab.

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Literaturstudie zum Stand der Forschung über biobasierte Kunststoffe in Industrie und Markt

  • Daniel Friedrich

摘要

Kap. 6 überführt die bislang theoretischen Ausführungen zur betrieblichen Plastiktransformation in eine empirisch-wissenschaftliche Studie zum aktuellen Stand der Forschung über die Ökonomie biobasierter Materialien. Hierzu wurden 100 Publikationen aus entsprechenden Repositorien ausgewertet und anhand einer induktiv-quantitativen Textanalyse analysiert. Ziel war, herauszufinden, wie sich die Forschung hierzu seit 2012 thematisch entwickelt hat und welche konkreten Testvariablen zu Kunststoffart, Umstellungsmotiven, Anwendungen, Zielgruppen und Marktform dabei eingesetzt wurden und Resultate effektiv beeinflusst haben. Im Ergebnis stützten sich jüngste Forschung primär auf den Ressourcenverbleib von biobasierten Kunststoffen und spielten eher in Verpackungen des Massenmarktes eine Rolle. Ersichtlich wurde, dass Holz-Kunststoff als Vertreter biobasierter Kunststoffe tendenziell als Lösung des Massenkonsums gesehen wird anstatt als Innovation im Monopol. Die Erkenntnis verknüpft Kap. 6 mit den bisher vorgestellten wirtschaftswissenschaftlichen Theorien und leitet daraus universelle Handlungsempfehlungen für das erfolgreiche Entwickeln biobasierter Transformationsprodukte mit hohem Erfolgspotenzial ab.