Im Rahmen des Forschungsprojektes GenoMobil wird die Eignung einer genossenschaftlichen Organisation als Anbieter für Mobility as a Service (MaaS) untersucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Genossenschaften im Vergleich zu privatwirtschaftlichen Anbietern in der Lage sind, nachhaltige und soziale On-Demand-Mobilitätslösungen anzubieten. Dazu wurden umfangreiche Erhebungen wie Umfragen, Experteninterviews, Workshops und Realsimulationen durchgeführt. Zur Bewertung der Ergebnisse wird eine Nutzwertanalyse (NWA) durchgeführt, die das genossenschaftliche System „GenoMobil“ im Vergleich zu anderen existierenden Mobilitätsanbietern anhand ökologischer, ökonomischer und sozialer Kriterien bewertet. Die Analyse zeigt, dass Genossenschaften das Potenzial haben, solche Mobilitätsangebote zu schaffen. Den höchsten Gesamtnutzwert bietet das System „Metropolrad Ruhr“, welches Bikesharing anbietet. Ausschlaggebend ist hier das flächendeckende und günstige Angebot. Das System „GenoMobil“ leistet durch die Möglichkeit der Partizipation aufgrund seiner Organisationsform einen wichtigen Beitrag zur Realisierung der sozialen Dimension des Verkehrs. Abschließend werden die Ergebnisse in den Kontext der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte im Mobilitätssektor eingeordnet, und ein Ausblick auf die Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Regionen gegeben.

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Geschäftsmodelle für Sharing-Mobilität – Eine angewandte Nutzwertanalyse von Mobilitätsanbietern und dem Reallabor „GenoMobil“

  • Lea Decker,
  • Jasper Helle,
  • Klara Stelzel,
  • Nicola Werbeck

摘要

Im Rahmen des Forschungsprojektes GenoMobil wird die Eignung einer genossenschaftlichen Organisation als Anbieter für Mobility as a Service (MaaS) untersucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Genossenschaften im Vergleich zu privatwirtschaftlichen Anbietern in der Lage sind, nachhaltige und soziale On-Demand-Mobilitätslösungen anzubieten. Dazu wurden umfangreiche Erhebungen wie Umfragen, Experteninterviews, Workshops und Realsimulationen durchgeführt. Zur Bewertung der Ergebnisse wird eine Nutzwertanalyse (NWA) durchgeführt, die das genossenschaftliche System „GenoMobil“ im Vergleich zu anderen existierenden Mobilitätsanbietern anhand ökologischer, ökonomischer und sozialer Kriterien bewertet. Die Analyse zeigt, dass Genossenschaften das Potenzial haben, solche Mobilitätsangebote zu schaffen. Den höchsten Gesamtnutzwert bietet das System „Metropolrad Ruhr“, welches Bikesharing anbietet. Ausschlaggebend ist hier das flächendeckende und günstige Angebot. Das System „GenoMobil“ leistet durch die Möglichkeit der Partizipation aufgrund seiner Organisationsform einen wichtigen Beitrag zur Realisierung der sozialen Dimension des Verkehrs. Abschließend werden die Ergebnisse in den Kontext der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte im Mobilitätssektor eingeordnet, und ein Ausblick auf die Übertragbarkeit des Konzepts auf andere Regionen gegeben.