Das Kapitel beschreibt ein Realexperiment zur nachhaltigen Mobilität im Innovationsquartier MARK 51°7 in Bochum. Im Rahmen des Projekts „GenoMobil“ wurde untersucht, inwiefern ein Mobilitätsangebot basierend auf dem „Mobility-as-a-Service“ (MaaS)-Ansatz von den Nutzern angenommen wird. MARK 51°7 bietet eine Basis für eine Mobilitätsgenossenschaft, die verschiedene Verkehrsmittel zur Verfügung stellt und auf gemeinschaftliche Nutzung zielt. Das Realexperiment setzte auf soziale Aktivierung und Lernprozesse, um ein Umdenken im Mobilitätsverhalten anzustoßen. Trotz Bemühungen um Vernetzung und eine umfassende Bereitstellung von E-Bikes, E-Scootern und Carsharing-Angeboten blieb die Nutzung gering. Die Ergebnisse zeigen, dass langfristigere Erprobungen und eine intensive, direkte Ansprache potenzieller Nutzer entscheidend sind, um die Akzeptanz solcher Konzepte zu fördern und nachhaltige Verhaltensänderungen zu erzielen.

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Realexperiment auf dem Innovationsquartier MARK 51°7 – Methode und Ergebnisse

  • Lea Decker

摘要

Das Kapitel beschreibt ein Realexperiment zur nachhaltigen Mobilität im Innovationsquartier MARK 51°7 in Bochum. Im Rahmen des Projekts „GenoMobil“ wurde untersucht, inwiefern ein Mobilitätsangebot basierend auf dem „Mobility-as-a-Service“ (MaaS)-Ansatz von den Nutzern angenommen wird. MARK 51°7 bietet eine Basis für eine Mobilitätsgenossenschaft, die verschiedene Verkehrsmittel zur Verfügung stellt und auf gemeinschaftliche Nutzung zielt. Das Realexperiment setzte auf soziale Aktivierung und Lernprozesse, um ein Umdenken im Mobilitätsverhalten anzustoßen. Trotz Bemühungen um Vernetzung und eine umfassende Bereitstellung von E-Bikes, E-Scootern und Carsharing-Angeboten blieb die Nutzung gering. Die Ergebnisse zeigen, dass langfristigere Erprobungen und eine intensive, direkte Ansprache potenzieller Nutzer entscheidend sind, um die Akzeptanz solcher Konzepte zu fördern und nachhaltige Verhaltensänderungen zu erzielen.