Im Projekt GenoMobil diente die Ruhr-Universität Bochum als Reallabor und Experimentierfeld für das Thema nachhaltige und gemeinschaftliche Mobilität. Das Kapitel beschreibt ein Realexperiment in Bochumer Studierendenwohnheimen. Ziel des Experiments war es, Erkenntnisse über Organisationsprozesse bei der gemeinschaftlichen Nutzung von Verkehrsmitteln zu gewinnen. Im Rahmen der sozialen Aktivierung wurde ein partizipativer Ansatz gewählt, bei dem die Bewohner*innen der Wohnheime als eigenständige Akteur*innen für eine nachhaltige und gemeinschaftliche Mobilität betrachtet wurden. Das Kapitel beschreibt den Prozess der sozialen Aktivierung von der Auswahl der Wohnheime über die Konzeption der sozialen Aktivierung als Stufenplan bis hin zur Umsetzung der einzelnen Stufen in Form von wiederholten Kontaktaufnahmen und Workshops zur sozialen Aktivierung in drei ausgewählten Wohnheimen. Darüber hinaus wird über die Erfahrungen mit den auf die soziale Aktivierung folgenden Genossenschaftsworkshops sowie über die in den ausgewählten Wohnanlagen durchgeführten Mobilitätsmaßnahmen berichtet und eine zusammenfassende Bewertung des Realexperiments vorgenommen.

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Realexperiment an Studierendenwohnheimen: Soziale Aktivierung zur gemeinschaftlichen Verkehrsmittelnutzung

  • Paula Blumenschein,
  • Nadine Richter,
  • Florian Lewalder,
  • Marcel Hunecke

摘要

Im Projekt GenoMobil diente die Ruhr-Universität Bochum als Reallabor und Experimentierfeld für das Thema nachhaltige und gemeinschaftliche Mobilität. Das Kapitel beschreibt ein Realexperiment in Bochumer Studierendenwohnheimen. Ziel des Experiments war es, Erkenntnisse über Organisationsprozesse bei der gemeinschaftlichen Nutzung von Verkehrsmitteln zu gewinnen. Im Rahmen der sozialen Aktivierung wurde ein partizipativer Ansatz gewählt, bei dem die Bewohner*innen der Wohnheime als eigenständige Akteur*innen für eine nachhaltige und gemeinschaftliche Mobilität betrachtet wurden. Das Kapitel beschreibt den Prozess der sozialen Aktivierung von der Auswahl der Wohnheime über die Konzeption der sozialen Aktivierung als Stufenplan bis hin zur Umsetzung der einzelnen Stufen in Form von wiederholten Kontaktaufnahmen und Workshops zur sozialen Aktivierung in drei ausgewählten Wohnheimen. Darüber hinaus wird über die Erfahrungen mit den auf die soziale Aktivierung folgenden Genossenschaftsworkshops sowie über die in den ausgewählten Wohnanlagen durchgeführten Mobilitätsmaßnahmen berichtet und eine zusammenfassende Bewertung des Realexperiments vorgenommen.