Innovative Mobilitätskonzepte wie Mobility-as-a-Service (MaaS) rücken zunehmend in den Fokus der Mobilitätsforschung, da sie das Potenzial haben, nachhaltige Alternativen zum privaten Pkw zu bieten und zur Mobilitätswende beizutragen. MaaS integriert verschiedene Mobilitätsdienstleistungen und ermöglicht dem Nutzer, seine Fahrten flexibel zu planen, zu buchen und zu bezahlen. Insbesondere Studierende gelten als wichtige Zielgruppe für MaaS, da sie häufig multimodal unterwegs sind und als „Early Adopters“ neuer Technologien gelten. Bisherige Studien haben jedoch gezeigt, dass die Akzeptanz von MaaS unter Studierenden noch eher verhalten ist. Das zeigt den Bedarf an weiterer Forschung, um Präferenzen besser zu verstehen, und Nutzungspotenziale erschließen zu können. Das vorliegende Kapitel untersucht die Präferenzen und Zahlungsbereitschaften von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für verschiedene Mobilitätsangebote unter besonderer Berücksichtigung der Umweltwirkungen. Mittels einer Conjoint-Analyse werden die Präferenzen für Verkehrsmittel wie E-Autos, E-Bikes und E-Scooter sowie die Bedeutung der CO2-Einsparung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich E-Autos und CO2-Einsparungen positiv auf die Präferenzen auswirken, während hohe Preise und lange Anfahrtszeiten den gegenteiligen Effekt haben. Diese Erkenntnisse helfen bei der Weiterentwicklung bedarfsorientierter und nachhaltiger MaaS-Angebote für Studierende.

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Präferenzen und Zahlungsbereitschaften für Mobility-as-a-Service unter Studierenden der Ruhr-Universität Bochum

  • Lea Decker,
  • Matthias Weiss,
  • Nicola Werbeck

摘要

Innovative Mobilitätskonzepte wie Mobility-as-a-Service (MaaS) rücken zunehmend in den Fokus der Mobilitätsforschung, da sie das Potenzial haben, nachhaltige Alternativen zum privaten Pkw zu bieten und zur Mobilitätswende beizutragen. MaaS integriert verschiedene Mobilitätsdienstleistungen und ermöglicht dem Nutzer, seine Fahrten flexibel zu planen, zu buchen und zu bezahlen. Insbesondere Studierende gelten als wichtige Zielgruppe für MaaS, da sie häufig multimodal unterwegs sind und als „Early Adopters“ neuer Technologien gelten. Bisherige Studien haben jedoch gezeigt, dass die Akzeptanz von MaaS unter Studierenden noch eher verhalten ist. Das zeigt den Bedarf an weiterer Forschung, um Präferenzen besser zu verstehen, und Nutzungspotenziale erschließen zu können. Das vorliegende Kapitel untersucht die Präferenzen und Zahlungsbereitschaften von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für verschiedene Mobilitätsangebote unter besonderer Berücksichtigung der Umweltwirkungen. Mittels einer Conjoint-Analyse werden die Präferenzen für Verkehrsmittel wie E-Autos, E-Bikes und E-Scooter sowie die Bedeutung der CO2-Einsparung untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich E-Autos und CO2-Einsparungen positiv auf die Präferenzen auswirken, während hohe Preise und lange Anfahrtszeiten den gegenteiligen Effekt haben. Diese Erkenntnisse helfen bei der Weiterentwicklung bedarfsorientierter und nachhaltiger MaaS-Angebote für Studierende.