Die reine Darstellung der Untersuchungsregion als Raum in struktureller, sozioökonomischer und soziodemografischer Hinsicht verweist für sich gesehen nicht spezifisch auf einzelne Kriminalitätsphänomene. Wohl aber auf einen Rahmen, der entsprechende Bedingungen eröffnet oder bestimmte Kriminalitätsfelder wahrscheinlicher werden lässt. Dabei spiegeln sich allgemeine theoretische Erkenntnisse zum Komplex „Kriminalität, Kriminalitätsfurcht und Raum“ (s. Kap. „Allgemeine theoretische Ansätze zum Komplex „Kriminalität, Kriminalitätsfurcht und Raum“ in diesem Band) in der vorliegenden Analyse sowohl in den Hellfelddaten (s. z. B. Abschn. 3 im Beitrag „Zur registrierten Kriminalität in der Untersuchungsregion – Eine Betrachtung der Hellfelddaten im Kontext der PKS“, hohe Fallzahlen in St. Johann aufgrund Ballung von Tatgelegenheitsstrukturen besonders in der Innenstadt) als auch im Antwortverhalten der Bürger*innen wider (s. z. B. Abschn. 4.1.3 im Beitrag „Bürgerbefragung zu Opferwerdung, Sicherheit und Problemlagen“ in diesem Band in puncto beeinträchtigtes Sicherheitsgefühl in Stadtteilen, die aufgrund höherer soziostruktureller Mängellagen als desorganisiert i.S. der Theorien der sozialen Desorganisation/Broken Windows (s. Abschn. 1 und 2 „Allgemeine theoretische Ansätze zum Komplex „Kriminalität, Krimina-litätsfurcht und Raum) bezeichnet werden können).

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Bilanzierung der Forschungsergebnisse – Kriminalität (einzelne Phänomene) – Erkenntnisse aus dem Beitrag „Untersuchungsregion und Strukturdaten der Landeshauptstadt Saarbrücken“

  • Sybille Becker-Oehm

摘要

Die reine Darstellung der Untersuchungsregion als Raum in struktureller, sozioökonomischer und soziodemografischer Hinsicht verweist für sich gesehen nicht spezifisch auf einzelne Kriminalitätsphänomene. Wohl aber auf einen Rahmen, der entsprechende Bedingungen eröffnet oder bestimmte Kriminalitätsfelder wahrscheinlicher werden lässt. Dabei spiegeln sich allgemeine theoretische Erkenntnisse zum Komplex „Kriminalität, Kriminalitätsfurcht und Raum“ (s. Kap. „Allgemeine theoretische Ansätze zum Komplex „Kriminalität, Kriminalitätsfurcht und Raum“ in diesem Band) in der vorliegenden Analyse sowohl in den Hellfelddaten (s. z. B. Abschn. 3 im Beitrag „Zur registrierten Kriminalität in der Untersuchungsregion – Eine Betrachtung der Hellfelddaten im Kontext der PKS“, hohe Fallzahlen in St. Johann aufgrund Ballung von Tatgelegenheitsstrukturen besonders in der Innenstadt) als auch im Antwortverhalten der Bürger*innen wider (s. z. B. Abschn. 4.1.3 im Beitrag „Bürgerbefragung zu Opferwerdung, Sicherheit und Problemlagen“ in diesem Band in puncto beeinträchtigtes Sicherheitsgefühl in Stadtteilen, die aufgrund höherer soziostruktureller Mängellagen als desorganisiert i.S. der Theorien der sozialen Desorganisation/Broken Windows (s. Abschn. 1 und 2 „Allgemeine theoretische Ansätze zum Komplex „Kriminalität, Krimina-litätsfurcht und Raum) bezeichnet werden können).