Zur gegenstandstheoretischen Fundierung dieser Studie, die sich mit dem Phänomen der mikropolitischen Aushandlung einer sonderpädagogischen Förderplanung in inklusiven Schulen befasst und damit zur Frage beiträgt, wie das Reformanliegen der allgemein- und sonderpädagogischen Arbeit mit und an Förderplänen im schulischen Mehrebenensystem gestaltet wird, werden im Folgenden die zentralen theoretischen Vorüberlegungen und analytischen Bezüge ausgeführt, die dazu dienen, die empirisch begründeten Befunde zu generalisieren. Diesen Anmerkungen vorabgestellt ist anzumerken, dass die vorliegende Arbeit in der methodischen Realisierung im Forschungsstil der Grounded Theory (vgl. Strauss/Corbin 1996; Glaser 1978) verortet ist. Wesentlich dabei ist, dass diesem Vorgehen ein Erkenntnissprozess zugrunde liegt, der mittels daten- und theoriebezogener Konzeptualisierungen in einem ineinadergreifenden Erhebungs- und Auswertungs – also weder ausschließlich induktiver noch deduktiver Problemlösungen – als kategoriales Verfahren der qualitativen Sozialforschung auf eine Theoriegenerierung mittlerer Reichweite zielt (vgl. Strübing 2018).

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Koordination, Kooperation und Mikropolitik. Theoretische Annäherung

  • Tobias Dohmen

摘要

Zur gegenstandstheoretischen Fundierung dieser Studie, die sich mit dem Phänomen der mikropolitischen Aushandlung einer sonderpädagogischen Förderplanung in inklusiven Schulen befasst und damit zur Frage beiträgt, wie das Reformanliegen der allgemein- und sonderpädagogischen Arbeit mit und an Förderplänen im schulischen Mehrebenensystem gestaltet wird, werden im Folgenden die zentralen theoretischen Vorüberlegungen und analytischen Bezüge ausgeführt, die dazu dienen, die empirisch begründeten Befunde zu generalisieren. Diesen Anmerkungen vorabgestellt ist anzumerken, dass die vorliegende Arbeit in der methodischen Realisierung im Forschungsstil der Grounded Theory (vgl. Strauss/Corbin 1996; Glaser 1978) verortet ist. Wesentlich dabei ist, dass diesem Vorgehen ein Erkenntnissprozess zugrunde liegt, der mittels daten- und theoriebezogener Konzeptualisierungen in einem ineinadergreifenden Erhebungs- und Auswertungs – also weder ausschließlich induktiver noch deduktiver Problemlösungen – als kategoriales Verfahren der qualitativen Sozialforschung auf eine Theoriegenerierung mittlerer Reichweite zielt (vgl. Strübing 2018).