Rekrutierungsmassnahmen und Razzien – Die Einziehung von Arbeitskräften in Rom und im Latium während der deutschen Besatzung
摘要
Die deutsche Besatzung dauerte im Latium und der Hauptstadt Rom von September 1943 bis zur Befreiung durch die Alliierten im Sommer 1944. Die vielen Flüchtlinge aus umliegenden Gebieten, die in Rom Zuflucht suchten, waren in den Augen der Besatzungsbehörden sowohl ein Problem der öffentlichen Ordnung als auch eine potenzielle Arbeitskräftereserve. Die Besatzungsbehörden versuchten mit Unterstützung der kollaborierenden italienischen Behörden durch Werbung, Einführung der Arbeitspflicht, Aushungerung der Arbeitslosen sowie drastische Repressalien und wahllose Razzien Arbeitskräfte in die Zwangsarbeit zu überführen, blieben quantitativ aber letztlich erfolglos.