Mythos des Fremden und Fremdes im Mythos
摘要
Auf dem Wege einer Weiterbestimmung der Xenologie und ihrer Aufgaben und Verfahrensweisen nähert man sich hier dem suggestiven Kern dieser neuen Disziplin in der Neugründungsfassung von Duala-Mʼbedy. Im sehr relevanten (wenngleich methodologisch betrachtet nicht ganz unproblematischen) Kap. 2 seines Hauptwerkes führt Duala-Mʼbedy ein wortwörtlich revolutionäres Manöver aus, indem er zur Schilderung der Xenologie auf den Mythos zurückgreift. Wie auch in weiteren kürzeren programmatischen Schriften leitet er die Bezeichnung seiner Lehre von Xenologie von Zeus Xenios ab, dessen epistemologische Relevanz vom Autor als „Eckstein für die Xenologie“ betrachtet wird. Diese betrifft als „Symbolisierungsprozeß der Fremdheitsstrukturen“ die xenischen Systeme, die wiederum auch als semiotische Systeme gelten, d. h. auch als Systeme der relationalen und kulturgeschichtlichen Bedeutung des Fremden: