Theoretische Grundlagen und Modelle für das Kreative Volumen
摘要
Unser Modell des Kreativen Volumens beschreibt das Potenzial eines Spiels oder eines anderen interaktiven audio-visuellen Produktes und gibt Impulse für eigene Entwicklungen. Das kreative Volumen ist ein kohärentes Modell, das eine neue, übergeordnete Perspektive auf die Entwicklung und Rezeption von Games als Gesamtheit herstellt. Wir führen mehrere theoretische Konzepte, Prinzipien und Modell aus unterschiedlichen Perspektiven auf Design und Games zusammen, die hier jeweils kurz erläutert werden. Sie basieren teilweise aufeinander oder auf noch älteren Konzepten wie der „Analyse der Empfindung“ von Ernst Mach (1886) und der darauf aufbauenden Gestalttheorie aus „Über Gestaltqualitäten“ von Christian Ehrenfels (1890) und sind ihrerseits die Grundlage für die ganzheitlichen Definition des kreativen Volumens (Mach 1886; Ehrenfels 1890). Wir stellen die Verbindung zum MDA-Framework von Hunicke, LeBlanc und Zubek her sowie zu den Spielspaßfaktoren von LeBlanc, um Spieleentwickler:innen zu ermutigen, das kreative Volumen in ihre Überlegungen zu Personas, Tribes und der Narration ihres Spiels einzubeziehen.