Journalismus als Akteur der Pandemiekommunikation
摘要
Der Journalismus war ein wesentlicher Akteur in der Krisenkommunikation während der COVID-19-Pandemie, unter anderem aufgrund seiner Beobachtungs- und Informationsfunktion, und operierte als Intermediär zwischen Regierung, Behörden der Gesundheitssicherung und der Öffentlichkeit. Die Pandemie brachte nicht nur politische und gesellschaftliche Veränderungen und Herausforderungen mit sich, sondern erforderte auch vom Journalismus Anpassungen, Neuausrichtungen und Innovationen, zu denen beispielsweise die multimodale Aufbereitung, die Schnittmenge zum Datenjournalismus sowie der Aufbau von Vertrauen in den Journalismus selbst zählen. Dieser Beitrag summiert relevante Erkenntnisse und stellt Ergebnisse einer qualitativen Studie vor, welche die Erwartungen und Ansprüche von Journalist*innen an von Regierung und Behörden zugelieferte Inhalte sowie Optimierungspotenziale systematisch erfasst hat. Dabei reflektierten befragte Journalist*innen auch ihre eigene Krisenberichterstattung kritisch.