Wie lange benötigt Künstliche Intelligenz von der Forschung in die Anwendung als Applied AI? Bis zu 5 Jahre, sagt Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, Präsident der TUHH, im Gespräch mit Gunnar Brune. Er könnte Hunderte Beispiele dafür aufzählen, wie es mit Machine Learning und KI gelingen wird, weniger Ressourcen zu verbrauchen, effizienter zu sein, bessere Produkte herzustellen und weiter zu verbessern. Mustererkennung ist eine typische Fähigkeit, die in Applied AI dafür eingesetzt wird. Sie erlaubt Vorhersagen, die dank immer mehr verfügbarer Rechenleistung und optimierter Methoden auch besser und präziser werden. Er plädiert auch dafür, visionär nach vorn zu schauen und die Ideen aus Literatur und Unterhaltungsindustrie in den Diskurs aufzunehmen. Explainable AI und Human Centric AI  zählen zu den weiteren Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Mehr als die Wirtschaft allgemein arbeiten schon sehr viele Ingenieurwissenschaftler an der TU auf die eine oder andere Weise mit KI. Dazu zählt der Einsatz digitaler Zwillinge, um komplexe Prozesse besser vorhersagen und präziser steuern zu können. In der Wirtschaft führt diese Arbeit mit Applied AI zu relevanten Wettbewerbsvorteilen. Deshalb ist der Technologietransfer gerade heute sehr wichtig. Die technischen Universitäten bilden dafür die Talente aus und bringen Start-ups mit neuen Lösungen hervor. Die TUHH war die erste Gründerhochschule in Hamburg, die im Exist-Rahmenprogramm des Bundes gefördert wurde. Inzwischen wird noch mehr im universitären Verbund und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, zum Beispiel am Startup-Port in Hamburg, gearbeitet. Prof. Dr. Andreas Timm-Giel ist sich daher sicher: „Künstliche Intelligenz wird schon bald in praktisch allen technischen Lösungen in irgendeiner Form ihre Rolle spielen.“

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich wie nie zuvor technische Verfahren und Produkte optimieren

  • Gunnar Brune

摘要

Wie lange benötigt Künstliche Intelligenz von der Forschung in die Anwendung als Applied AI? Bis zu 5 Jahre, sagt Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, Präsident der TUHH, im Gespräch mit Gunnar Brune. Er könnte Hunderte Beispiele dafür aufzählen, wie es mit Machine Learning und KI gelingen wird, weniger Ressourcen zu verbrauchen, effizienter zu sein, bessere Produkte herzustellen und weiter zu verbessern. Mustererkennung ist eine typische Fähigkeit, die in Applied AI dafür eingesetzt wird. Sie erlaubt Vorhersagen, die dank immer mehr verfügbarer Rechenleistung und optimierter Methoden auch besser und präziser werden. Er plädiert auch dafür, visionär nach vorn zu schauen und die Ideen aus Literatur und Unterhaltungsindustrie in den Diskurs aufzunehmen. Explainable AI und Human Centric AI  zählen zu den weiteren Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Mehr als die Wirtschaft allgemein arbeiten schon sehr viele Ingenieurwissenschaftler an der TU auf die eine oder andere Weise mit KI. Dazu zählt der Einsatz digitaler Zwillinge, um komplexe Prozesse besser vorhersagen und präziser steuern zu können. In der Wirtschaft führt diese Arbeit mit Applied AI zu relevanten Wettbewerbsvorteilen. Deshalb ist der Technologietransfer gerade heute sehr wichtig. Die technischen Universitäten bilden dafür die Talente aus und bringen Start-ups mit neuen Lösungen hervor. Die TUHH war die erste Gründerhochschule in Hamburg, die im Exist-Rahmenprogramm des Bundes gefördert wurde. Inzwischen wird noch mehr im universitären Verbund und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, zum Beispiel am Startup-Port in Hamburg, gearbeitet. Prof. Dr. Andreas Timm-Giel ist sich daher sicher: „Künstliche Intelligenz wird schon bald in praktisch allen technischen Lösungen in irgendeiner Form ihre Rolle spielen.“