Wollen Sie dem Nutzer – und damit dem potenziellen Bewerber – wirklich bestmögliche Orientierung bieten, dann sollte auch unmissverständlich klar sein, an wen sich Ihre Karriere-Website richtet bzw. wen Sie eigentlich suchen. Das sagt einem nicht nur der gesunde Menschenverstand, das sagen einem auch die Besucher Ihrer Karriereseite, die – wenn Sie es geschickt anstellen – zu Bewerbern werden können. Doch nicht nur das: Aufgrund der Reizüberflutung neigt der Mensch zur selektiven Wahrnehmung von Informationen. Und dem wiederum sollten Sie mit selektiver Informationsbedarfsbefriedigung begegnen. Kommen Sie dieser Erwartungshaltung nicht nach, ist der potenzielle Bewerber nämlich schnell wieder von Ihrer Karriere-Website verschwunden – und auf der Ihres Wettbewerbers fündig geworden. Im Grunde genommen gilt es also, analog zur Königstochter Europa, den Stier bei den Hörnern zu packen, im übertragenen Sinne mutig und wertschätzend auf diejenigen zuzugehen, die sich auf Ihre Karriereseiten verirrt haben, und deren (Informations-)Bedürfnisse zu befriedigen. Im Wesentlichen hat sich bei der Zielgruppenansprache auf Karriereseiten ein Ansatz etabliert, nämlich die Zielgruppenansprache nach Einstiegslevel. Eine Einteilung, die aber eklatante Schwächen aufweist und nicht mehr zeitgemäß ist. Eine weitaus bessere Alternative ist die Ansprache nach Arbeitsbereich/Rolle/Funktion bzw. ein Mix aus beiden Welten.

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Zielgruppenansprache: Den Stier bei den Hörnern packen

  • Henner Knabenreich

摘要

Wollen Sie dem Nutzer – und damit dem potenziellen Bewerber – wirklich bestmögliche Orientierung bieten, dann sollte auch unmissverständlich klar sein, an wen sich Ihre Karriere-Website richtet bzw. wen Sie eigentlich suchen. Das sagt einem nicht nur der gesunde Menschenverstand, das sagen einem auch die Besucher Ihrer Karriereseite, die – wenn Sie es geschickt anstellen – zu Bewerbern werden können. Doch nicht nur das: Aufgrund der Reizüberflutung neigt der Mensch zur selektiven Wahrnehmung von Informationen. Und dem wiederum sollten Sie mit selektiver Informationsbedarfsbefriedigung begegnen. Kommen Sie dieser Erwartungshaltung nicht nach, ist der potenzielle Bewerber nämlich schnell wieder von Ihrer Karriere-Website verschwunden – und auf der Ihres Wettbewerbers fündig geworden. Im Grunde genommen gilt es also, analog zur Königstochter Europa, den Stier bei den Hörnern zu packen, im übertragenen Sinne mutig und wertschätzend auf diejenigen zuzugehen, die sich auf Ihre Karriereseiten verirrt haben, und deren (Informations-)Bedürfnisse zu befriedigen. Im Wesentlichen hat sich bei der Zielgruppenansprache auf Karriereseiten ein Ansatz etabliert, nämlich die Zielgruppenansprache nach Einstiegslevel. Eine Einteilung, die aber eklatante Schwächen aufweist und nicht mehr zeitgemäß ist. Eine weitaus bessere Alternative ist die Ansprache nach Arbeitsbereich/Rolle/Funktion bzw. ein Mix aus beiden Welten.