Um sich dem Phänomen des Queer Tango als dekonstruktive Körperpraxis im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit zu widmen, ist es wichtig, zunächst das kulturelle Phänomen des Tango Argentino als einen „Tanz der Konstruktionen“ (Villa 2011: 279) und konstruierten Körper zu erfassen. Wie im vorangegangenen Kapitel bereits erwähnt, konstituiert sich der Tango durch diskursive Verhandlungen darüber, was der Tango ist, wer diesen auf welche Art und Weise verkörpert und wie darüber gesprochen wird (1). Um sich diesen vorläufigen Fragen zu widmen, soll im Folgenden eine Kontextualisierung zur historischen Entwicklung des Tangos im Hinblick auf die Konstruktion der hegemonialen Geschlechterrollen gegeben werden.

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Soziokulturelle Hintergründe

  • Bianca Griech

摘要

Um sich dem Phänomen des Queer Tango als dekonstruktive Körperpraxis im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit zu widmen, ist es wichtig, zunächst das kulturelle Phänomen des Tango Argentino als einen „Tanz der Konstruktionen“ (Villa 2011: 279) und konstruierten Körper zu erfassen. Wie im vorangegangenen Kapitel bereits erwähnt, konstituiert sich der Tango durch diskursive Verhandlungen darüber, was der Tango ist, wer diesen auf welche Art und Weise verkörpert und wie darüber gesprochen wird (1). Um sich diesen vorläufigen Fragen zu widmen, soll im Folgenden eine Kontextualisierung zur historischen Entwicklung des Tangos im Hinblick auf die Konstruktion der hegemonialen Geschlechterrollen gegeben werden.