Einleitung
摘要
In der kulturellen Praxis des Tango Argentino zeichnet sich die Semantik einer Überschneidung hegemonialer Diskurse ab, welche vor allem von Heteronormativität und kodifizierten Geschlechterrollen geprägt sind (vgl. Saikin 2004). Während der Tango als leidenschaftliche und emotionale Begegnung im Kontext erotischer Spannungen repräsentiert wird (vgl. Davis 2015), vermittelt der Diskurs der Geschlechterdifferenz die heteronormative Konstruktion der tanzenden Körper. In der Betrachtung des Tangos als eine Bewegungspraxis, schaffen Diskurse den Konstitutionsrahmen für die Konstruktion der Körper und deren Bewegungen im Tanz (Villa 2006: 209).