Der Beitrag vergleicht Empfehlungssysteme mit einem inhaltsbasierten Ansatz zur Navigation durch journalistische Inhalte, der die informatische Methode der Formalen Begriffsanalyse mit der soziologischen Perspektive der Ökonomie der Konventionen verknüpft. Dabei werden Empfehlungssysteme und Formale Begriffsanalyse als Varianten zur Vermittlung von Nutzenden und journalistischen Inhalten in den Blick genommen. Einerseits wird danach gefragt, in welcher Art und Weise diese Varianten Vergleiche und Bewertungen vollziehen, um Nutzende mit journalistischen Inhalten in Beziehung zu setzen. Andererseits wird aufgezeigt, dass Empfehlungssysteme und Formale Begriffsanalyse verschiedene Herausforderungen und Potenziale hinsichtlich der Umsetzung journalistischer Qualitätskriterien wie z. B. der Relevanz und Diversität journalistischer Inhalte aufweisen. Vor diesem Hintergrund wird für eine integrative Perspektive argumentiert, um die jeweiligen Stärken der dargestellten Varianten zur Vermittlung von Nutzenden und journalistischen Inhalten zu berücksichtigen.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Jenseits der Logik der Empfehlung

  • Markus Uhlmann,
  • Johannes Hirth,
  • Viktoria Horn

摘要

Der Beitrag vergleicht Empfehlungssysteme mit einem inhaltsbasierten Ansatz zur Navigation durch journalistische Inhalte, der die informatische Methode der Formalen Begriffsanalyse mit der soziologischen Perspektive der Ökonomie der Konventionen verknüpft. Dabei werden Empfehlungssysteme und Formale Begriffsanalyse als Varianten zur Vermittlung von Nutzenden und journalistischen Inhalten in den Blick genommen. Einerseits wird danach gefragt, in welcher Art und Weise diese Varianten Vergleiche und Bewertungen vollziehen, um Nutzende mit journalistischen Inhalten in Beziehung zu setzen. Andererseits wird aufgezeigt, dass Empfehlungssysteme und Formale Begriffsanalyse verschiedene Herausforderungen und Potenziale hinsichtlich der Umsetzung journalistischer Qualitätskriterien wie z. B. der Relevanz und Diversität journalistischer Inhalte aufweisen. Vor diesem Hintergrund wird für eine integrative Perspektive argumentiert, um die jeweiligen Stärken der dargestellten Varianten zur Vermittlung von Nutzenden und journalistischen Inhalten zu berücksichtigen.