Dieser Beitrag untersucht den Aspekt des Zeitwohlstands iranischer Studierender in Deutschland und setzt sich mit den temporalen Herausforderungen auseinander, die sie im Kontext der gegenwärtigen Zeitordnungen erfahren. Moderne Gesellschaften sind durch eine Beschleunigung und eine ökonomische Verwertungslogik von Zeit geprägt, die von den Individuen verlangt, ihre Eigenzeiten den beschleunigten Rhythmen von Institutionen und Organisationen anzupassen. Diese Studie nutzt das Konzept des Zeitwohlstands als Analyseinstrument, um zu verstehen, wie iranische Studierende ihre Zeit erleben und welche Schwierigkeiten sie bei der Anpassung an die dominanten Zeitregime in Deutschland haben. Eine explorative Auswertung eines qualitativen Datenbestandes zeigt, dass iranische Migrant*innen einen signifikant geringeren Zeitwohlstand haben, was die Notwendigkeit unterstreicht, das Konzept des Zeitwohlstands weiterzuentwickeln, um die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen von Migrant*innen besser zu adressieren.

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Mastering Temporal Challenges – Zeitwohlstand und Zeiterleben iranischer Studierender in Deutschland

  • Matthias Philipper

摘要

Dieser Beitrag untersucht den Aspekt des Zeitwohlstands iranischer Studierender in Deutschland und setzt sich mit den temporalen Herausforderungen auseinander, die sie im Kontext der gegenwärtigen Zeitordnungen erfahren. Moderne Gesellschaften sind durch eine Beschleunigung und eine ökonomische Verwertungslogik von Zeit geprägt, die von den Individuen verlangt, ihre Eigenzeiten den beschleunigten Rhythmen von Institutionen und Organisationen anzupassen. Diese Studie nutzt das Konzept des Zeitwohlstands als Analyseinstrument, um zu verstehen, wie iranische Studierende ihre Zeit erleben und welche Schwierigkeiten sie bei der Anpassung an die dominanten Zeitregime in Deutschland haben. Eine explorative Auswertung eines qualitativen Datenbestandes zeigt, dass iranische Migrant*innen einen signifikant geringeren Zeitwohlstand haben, was die Notwendigkeit unterstreicht, das Konzept des Zeitwohlstands weiterzuentwickeln, um die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen von Migrant*innen besser zu adressieren.